Ehrhardt Bödecker, Jurist, Bankier & Museumsgründer

Wo möchten Sie am liebsten sein? In Berlin. Wofür lassen Sie alles stehen und liegen? Für meine Enkelkinder. Was bedeutet Heimat für Sie? Deutschland. Was ist Ihnen wichtig im Leben? Familie. Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben? Fairness. Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt? „Friedrich Wilhelm I.“ von Carl Hinrich. Welche Musik mögen Sie? Märsche. Welches Ereignis ist für die Welt das entscheidendste gewesen? Der Erste Weltkrieg 1914-1918. Was möchten Sie verändern? Die Schuldenmentalität der Parteien. Woran glauben Sie? Möchte ich nicht beantworten. Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben? Bescheidenheit, Bereitschaft zur Anstrengung, Fleiß und Fairneß. Welche Bedeutung hat der Tod für Sie? Eine dumme Frage! Ehrhardt Bödecker , 81, ist ehemaliger deutscher Bankier, Historiker und Museumsgründer. Er studierte Jura, Wirtschaft und Geschichte in Berlin und den USA und war später Amtsrichter, Verwaltungsrichter und Rechtsanwalt. Seit 1966 war er als Nachfolger seines Schwiegervaters Hans Weber Leiter der Weberbank in Berlin. Seit 1995 befindet er sich im Ruhestand. Als Autor wurde Bödecker besonders mit Werken über die preußische Geschichte bekannt („Preußen und die Marktwirtschaft“, 2006 und „Preußen und die Wurzeln des Erfolgs“, 2004). Das Brandenburg-Preußen Museum in Wustrau, das von ihm konzipiert und mit eigenen Mitteln errichtet wurde, öffnete im September 2000.

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