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Trumps Grönland-Pläne: Wadephul betont die Stärke der transatlantischen Beziehungen

Trumps Grönland-Pläne: Wadephul betont die Stärke der transatlantischen Beziehungen

Trumps Grönland-Pläne: Wadephul betont die Stärke der transatlantischen Beziehungen

Betonten ihr gutes Verhältnis: Außenminister Johann Wadephul und sein US-Amtskollege Marco Rubio. Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler
Betonten ihr gutes Verhältnis: Außenminister Johann Wadephul und sein US-Amtskollege Marco Rubio. Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler
Betonten ihr gutes Verhältnis: Außenminister Johann Wadephul und sein US-Amtskollege Marco Rubio. Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler
Trumps Grönland-Pläne
 

Wadephul betont die Stärke der transatlantischen Beziehungen

Der deutsche Außenminister Johann Wadephul zeigt sich trotz der Grönland-Pläne von US-Präsident Trump überzeugt von der Stabilität des transatlantischen Verhältnisses und weist Sorgen über einen Bruch mit Washington zurück.
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WASHINGTON. Der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat bei seinem Besuch in den USA betont, keinen Zweifel am transatlantischen Verhältnis zu haben. Trotz der wiederholten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, Grönland unter amerikanische Kontrolle bringen zu wollen (die JF berichtete).

Nach einem Treffen mit seinem US-Amtskollegen Marco Rubio verwies Wadephul auf ein gemeinsames Interesse an der Sicherheit im arktischen Raum.

Trump hatte zuletzt mehrfach erklärt, die offiziell zu Dänemark gehörende Insel notfalls auch mit Zwang an die USA anschließen zu wollen. Er begründet dies mit der strategischen Lage Grönlands, einer verstärkten Präsenz russischer und chinesischer Schiffe in der Region sowie mit umfangreichen Rohstoffvorkommen. Da Trump militärische Mittel nicht ausdrücklich ausschließt, sorgen seine Aussagen international für Beunruhigung.

Wadephul sieht starke Partnerschaft

Wadephul zeigte sich dennoch zuversichtlich, daß anstehende Gespräche zwischen der dänischen und der US-Regierung über Grönland in einem freundschaftlichen und partnerschaftlichen Rahmen stattfinden würden. Entscheidungen über die Zukunft der Insel seien Sache Grönlands und Dänemarks sowie der dort lebenden Bevölkerung.

Während Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) von „großen Sorgen“ um das transatlantische Verhältnis sprach und vor wachsenden Differenzen warnte, wies Wadephul solche Zweifel ausdrücklich zurück. „Unsere Partnerschaft ist stark“, sagte er. Die Vereinigten Staaten stünden auch unter Präsident Trump in der Nato an der Seite Europas und seien entschlossen, Recht und Freiheit in der westlichen Welt zu verteidigen. Daran gebe es „überhaupt keinen Zweifel“.

Auch US-Außenminister Rubio betonte im Anschluß an das Treffen die Bedeutung der deutsch-amerikanischen Beziehungen. In einer Stellungnahme hob er hervor, daß die Partnerschaft zwischen den USA und Deutschland bei zahlreichen globalen Herausforderungen von zentraler Bedeutung sei. Dazu zählte Rubio die Sicherung internationaler Lieferketten, das Entgegentreten gegen gegnerische Aktivitäten in Venezuela, die Bemühungen um Frieden in der Ukraine sowie das Ziel, Iran am Erwerb von Atomwaffen zu hindern. Die Zusammenarbeit beider Länder bleibe für die Bewältigung dieser Prioritäten unverzichtbar. (rr)

Betonten ihr gutes Verhältnis: Außenminister Johann Wadephul und sein US-Amtskollege Marco Rubio. Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler
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