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GMS-Umfrage: SPD fällt auf tiefsten Stand aller Zeiten, die FDP klettert

GMS-Umfrage: SPD fällt auf tiefsten Stand aller Zeiten, die FDP klettert

GMS-Umfrage: SPD fällt auf tiefsten Stand aller Zeiten, die FDP klettert

Der Untergang: SPD-Bundestagsfraktionschef Matthias Miersch mit den SPD-Parteivorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil (v.l.n.r.).
Der Untergang: SPD-Bundestagsfraktionschef Matthias Miersch mit den SPD-Parteivorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil (v.l.n.r.).
Der Untergang: SPD-Bundestagsfraktionschef Matthias Miersch mit den SPD-Parteivorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil (v.l.n.r.). Foto: picture alliance / Metodi Popow
GMS-Umfrage
 

SPD fällt auf tiefsten Stand aller Zeiten, die FDP klettert

Die neue Umfrage der Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung (GMS) ist für die SPD eine Kataststrophe. Hoffnung schöpfen kann dagegen die FDP. Und die AfD legt um drei Punkte zu.
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BERLIN. Auch bei der vierteljährlichen Umfrage der renommierten Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung (GMS) ist die AfD nun stärkste Kraft. Sie legte im Vergleich zum 3. März um drei Prozentpunkte auf 27 Prozent zu. Die CDU/CSU dagegen verliert drei Punkte und erreicht nur noch 23 Prozent zurück.

Damit liegt die AfD nun bei allen acht großen Umfrageinstituten (Infratest dimap, Forschungsgruppe Wahlen, Insa, Forsa, YouGov, Allensbach, Verian und GMS) auf Platz eins. Der Vorsprung liegt zwischen einem Prozentpunkt (Allensbach) und sieben Punkten (Insa) (die JF berichtete).

SPD nur noch bei elf Prozent.

Für die SPD kommt das GMS-Umfrageergebnis dagegen einer Katastrophe gleich. Die Sozialdemokraten büßen fünf Prozentpunkte ein und kommen nur noch auf elf Prozent – den niedrigsten jemals gemessenen Wert bei einer deutschlandweiten Umfrage.

SPD gleichauf mit der Linken

Damit liegen die Sozialdemokraten erstmals gleichauf mit der Linken auf Platz vier. Es fehlt nicht mehr viel und die Regierungspartei ist nur noch fünftstärkste Partei. Größter Gewinner sind die Grünen, die mit einem Plus von vier Punkten auf 16 Prozent und damit mit deutlichem Vorsprung vor der SPD auf Platz drei kommen.

Die FDP verbessert sich auf fünf Prozent und würde damit erstmals seit August 2024 wieder die Sperrklausel überwinden und in Bundestag einziehen. Kurz nach der Wahl Wolfgang Kubickis zum neuen FDP-Vorsitzenden legen die Liberalen zwei Punkte zu. GMS ist das einzige Institut, das ihnen ein Kratzen an der Fünfprozenthürde zutraut.


Das BSW dagegen sackt immer weiter ab und erreicht nur noch zwei Prozent.

Union und SPD nur noch bei 34 Prozent

Für die einstigen Volksparteien Union und SPD bedeutet das Umfrageergebnis einen neuen Tiefststand. Zusammen erreichen sie nur noch 34 Prozent. Bei der Bundestagswahl im Februar 2025 waren es noch 44,9 Prozent.

GMS führte die Befragung wurde vom 27. Mai bis 1. Juni unter 1.023 Wahlberechtigten per Telefon und online durch. (fh)

Der Untergang: SPD-Bundestagsfraktionschef Matthias Miersch mit den SPD-Parteivorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil (v.l.n.r.). Foto: picture alliance / Metodi Popow
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