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Ukraine-Krieg: Union fordert Ampel zur Lieferung von Leopard-1-Panzern auf

Ukraine-Krieg: Union fordert Ampel zur Lieferung von Leopard-1-Panzern auf

Ukraine-Krieg: Union fordert Ampel zur Lieferung von Leopard-1-Panzern auf

Das Foto zeigt einen Leopard-1-Panzer im Einsatz in Afghanistan. Die Union will, daß die Bundesregierung mehrere Exemplare an die Ukraine liefert.
Das Foto zeigt einen Leopard-1-Panzer im Einsatz in Afghanistan. Die Union will, daß die Bundesregierung mehrere Exemplare an die Ukraine liefert.
Mehrere Exemplare des Leopard-1-Panzers, hier in Afghanistan, sollen nach Willen der Union von der Bundesregierung an die Ukraine geliefert werden Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Ryan Remiorz
Ukraine-Krieg
 

Union fordert Ampel zur Lieferung von Leopard-1-Panzern auf

Die Union macht Druck auf die Bundesregierung: Diese soll schnellstmöglich Leopard-1-Panzer an die Ukraine liefern. Sie rechnet mit einer Frühjahrsoffensive Moskaus und will der Ukraine entschlossen helfen. Eine Zusammenfassung der aktuellen Lage.
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BERLIN. Die Unionsfraktion im Bundestag hat die Ampel-Regierung aufgefordert, Leopard 1-Panzer aus Industriebeständen an die Ukraine zu liefern. Zudem forderten sie, „Anfragen von Drittstaaten, die Kriegsgerät aus deutscher Produktion an die Ukraine liefern wollen“, zu genehmigen. Der entsprechende Antrag wird am Donnerstag im Bundestag diskutiert.

Der Leopard 1 Panzer liegt dabei im Fokus der Union, weil dieser sofort lieferbar sei. „Weit über 100 Panzer vom Typ Leopard-1, die sich im Bestand der Industrie befinden“ seien sofort verfügbar. Ihre Lieferung würde die Bundeswehr nicht schwächen, argumentiert die CDU/CSU. Ersatzteile und Munition seien leicht erhältlich, weil das Modell weltweit im Einsatz sei.

Union drängt auf schnellstmögliche Lieferung

Zudem forderte die größte Oppositionsfraktion die Bundesregierung zu schnellem Handeln auf. „Denn erstens prognostizieren Experten in Bälde eine Frühjahresoffensive der russischen Angreifer. Zweitens wird diese Offensive sich auf die in den vergangenen Monaten mobilisierten zusätzlichen russischen Truppen in Höhe von wahrscheinlich über 300.000 Mann stützen können.“

Drittens hätten die permanenten, heftigen Abnützungskämpfe der vergangenen Monate auch das Arsenal der ukrainischen Streitkräfte vermindert, vor allem bei den Landstreitkräften. Viertens müsse es für die Ukraine darum gehen, „möglichen russischen Offensiven mit einer mobilen Strategie zu begegnen, um so die Abwehrchancen zu erhöhen und eigene Verluste möglichst zu minimieren“.

Was die ukrainische Armee jetzt brauche, seien „neben hochmodernen Systemen zur Luftverteidigung, weitreichender Artillerie auch und vor allem Waffensysteme moderner westlicher Bauart zum Führen eines Gefechts der verbundenen Waffen“. (st)

Mehrere Exemplare des Leopard-1-Panzers, hier in Afghanistan, sollen nach Willen der Union von der Bundesregierung an die Ukraine geliefert werden Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Ryan Remiorz
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