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Landesparteitag: Vincentz löst Lucassen als AfD-Chef in Nordrhein-Westfalen ab  

Landesparteitag: Vincentz löst Lucassen als AfD-Chef in Nordrhein-Westfalen ab  

Landesparteitag: Vincentz löst Lucassen als AfD-Chef in Nordrhein-Westfalen ab  

Der designierte AfD-Landeschef in Nordrhein-Westfalen, Martin Vincentz: Er wolle die Reihen in seiner Partei fest schließen
Der designierte AfD-Landeschef in Nordrhein-Westfalen, Martin Vincentz: Er wolle die Reihen in seiner Partei fest schließen
Der designierte AfD-Landeschef in Nordrhein-Westfalen, Martin Vincentz: Er wolle die Reihen in seiner Partei fest schließen Foto: picture alliance/Roberto Pfeil/dpa
Landesparteitag
 

Vincentz löst Lucassen als AfD-Chef in Nordrhein-Westfalen ab  

SIEGEN. Die AfD in Nordrhein-Westfalen hat den Landtagsabgeordneten Martin Vincentz (AfD) auf ihrem Parteitag zum neuen Vorsitzenden gewählt. Mit 283 zu 140 Stimmen setzte er sich gegen den Bundestagsabgeordneten Fabian Jacobi durch, wie der Landesverband am Samstag mitteilte.  

Vincentz folgt damit auf seinen Parteikollegen Rüdiger Lucassen, der das Amt seit 2019 innehatte. Der frühere Landeschef hatte bereits vorab seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur erklärt. Die Entscheidung begründete er mit einem „Generationenwechsel“, dem er nicht im Weg stehen wolle.  

Vincentz will AfD auch im Westen zur Volkspartei machen

Bei seiner Bewerbungsrede hatte Vincentz laut der Nachrichtenagentur dpa dazu aufgerufen, „die Reihen fest zu schließen”. Er wolle die kommenden zwei Jahre nutzen, um die AfD auch im Westen zur Volkspartei zu machen, die sie inhaltlich längst sei.  

Zum stellvertretenden Vorsitzenden wählte die AfD in Nordrhein-Westfalen den Vize-Fraktionschef des Landes, Sven Tritschler. Er folgt auf den Bundestagsabgeordneten Matthias Helferich.  

AfD in Schleswig-Holstein bestimmt Spitzenkandidaten

In Nordrhein-Westfalen wird am 15. Mai ein neuer Landtag gewählt. 2017 war die AfD mit 7,4 Prozent der Stimmen und damals noch 16 Sitzen erstmals in den Düsseldorfer Landtag eingezogen. Laut jüngster Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap liegt die Partei derzeit bei acht Prozent.  

Auch die AfD in Schleswig-Holstein hielt anläßlich der Landtagswahlen am 8. Mai am Samstag ihre Landeswahlkonferenz ab. Dabei bestimmte sie den Landtagsabgeordneten Jörg Nobis als Spitzenkandidaten. Dieser setzte sich in einer Stichwahl mit 112 zu 84 Stimmen gegen seinen Parteikollegen Jan Petersen-Brendel durch. Jüngsten Umfragen zufolge steht die AfD in Schleswig-Holstein aktuell bei sieben Prozent. 

Auf Listenplatz zwei folgte der nordfriesische Kreisvorsitzende Kurt Kleinschmidt. Für diese Position hatte sich auch die die frühere AfD-Landesvorsitzende Doris von Sayn-Wittgenstein zur Wahl gestellt. Die derzeit fraktionslose schleswig-holsteinische Abgeordnete war 2019 aus ihrer Partei ausgeschlossen worden. Listenplatz drei gewann der Landtagsabgeordnete Volker Schnurrbusch knapp gegen seinen Parlamentskollegen Claus Schaffer. (zit) 

Der designierte AfD-Landeschef in Nordrhein-Westfalen, Martin Vincentz: Er wolle die Reihen in seiner Partei fest schließen Foto: picture alliance/Roberto Pfeil/dpa
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