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JF-TV Thema: Damit das Gas nicht ausgeht!: Vahrenholt zu Rahmstorf: „Eine Unverschämtheit, meinen Lebenslauf so zu fälschen“

JF-TV Thema: Damit das Gas nicht ausgeht!: Vahrenholt zu Rahmstorf: „Eine Unverschämtheit, meinen Lebenslauf so zu fälschen“

JF-TV Thema: Damit das Gas nicht ausgeht!: Vahrenholt zu Rahmstorf: „Eine Unverschämtheit, meinen Lebenslauf so zu fälschen“

Von Klima bis Energie: Damit das Gas nicht ausgeht (JF-TV THEMA mit Fritz Vahrenholt)
JF-TV Thema: Damit das Gas nicht ausgeht!
 

Vahrenholt zu Rahmstorf: „Eine Unverschämtheit, meinen Lebenslauf so zu fälschen“

Professor Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ist einer der bekanntesten Klimaforscher der Republik, gern gesehener Experte bei ARD und ZDF sowie regelmäßiger Autor bei Spiegel Online. Und ohne Frage zählt Rahmstorf zum Lager der Klimaalarmisten, derjenigen also, die das Narrativ einer angeblich unmittelbar bevorstehenden Klimakatastrophe verbreiten und damit die Forderung nach einer völligen Umstellung der Energieversorgung auf sogenannte „Erneuerbare Energien“ herleiten.

Dass sich Rahmstorf seiner Sache völlig sicher ist, brachte er auch in seinem jüngsten Beitrag auf Spiegel-Online eindrucksvoll zum Ausdruck. Der Tenor: Seit einem halben Jahrhundert wisse man bereits von einer menschgemachten, genauso „schädlichen“ wie „gefährlichen“ Klimaveränderung, die weitere Nutzung fossiler Energien in den vergangenen Jahrzehnten sei eine nicht zu entschuldigende „unterlassene Hilfeleistung beim Klimaschutz“ und „der wohl wichtigste Grund“, daß nicht längst alles so läuft, wie Rahmstorf und Kollegen es gerne hätten, sei „die massive Abwehrkampagne gegen Klimaschutz durch fossile Energiekonzerne und durch Staaten wie Russland und Saudi-Arabien, die vom Verkauf fossiler Energie leben.“

„Ich habe Zeit meines Lebens nur Erneuerbare Energien gemacht“

In dem Zuge erwähnt Rahmstorf auch den ehemaligen Hamburger Umweltsenator Fritz Vahrenholt, inszeniert ihn als den deutschen Rädelsführer jenes angeblichen Komplotts gegen die allumfassende Klimawahrheit, und rückt auch ihn in den Dunstkreis jener angeblichen Profiteure der Erderwärmung, schließlich sei „Vahrenholt ehemals Manager bei RWE“ gewesen, und damit „dem größten CO2-Emittenten Europas.“

Das Problem dabei ist nur: Vahrenholt war zwar bei der RWE, gründete dort aber die Sparte RWE Innogy und baute das Geschäft des Konzerns mit sogenannten „Erneuerbaren Energien“ federführend auf. „Ich habe Zeit meines Lebens nur Erneuerbare Energien gemacht“, erklärt Vahrenholt dementsprechend im Interview mit JF-TV. Selbst das erste Offshore-Windrad in der Nordsee, das jemals errichtet wurde, habe seinen Namen getragen: Fritz. Auf Rahmstorfs Darstellung im Spiegel antwortet der ehemalige Umweltsenator folglich: „Es ist eine Unverschämtheit, meinen Lebenslauf so zu fälschen“.

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„Auch Wladimir Putin hat die Erderwärmung immer wieder heruntergespielt“

Doch die Fälschung, auch bewusst und voller Absicht, zählt schon lange zu den gängigen Methoden, mit denen das Narrativ von der „Klimakatastrophe“ als politisches Druckmittel entwickelt wurde. Schon 2009 erhielt die Weltöffentlichkeit einen Einblick, wie es hinter den Kulissen des Weltklimarates IPCC zugeht und mit welchen Methoden dort gearbeitet wird. Aus geleakten E-Mails von führenden IPCC-Forschern ging hervor, wie unerwünschte Forschungsergebnisse aus IPCC-Berichten herausgehalten werden sollten, wie selbst auf die in der Wissenschaft elementar bedeutsame Begutachtung von Forschungsarbeiten Druck ausgeübt wurde, ja gar die Begutachtung manipuliert wurde.  „Die Gutachter sind zu Torwächtern mutiert“, sagte der Klimaforscher Dr. Sebastian Lüning dazu in der JF-TV Dokumentation Mythos Klimakatastrophe, in der umfangreich aus den geleakten E-Mails zitiert wird. Tatsächlich ist die neutrale Begutachtung wissenschaftlicher Arbeiten durch unabhängige Forscher ein elementarer Aspekt wissenschaftlicher Publikationen; wird an dieser Stelle manipuliert, stellt das die Ergebnisse der betroffenen Wissenschaft grundlegend in Frage.

Für Rahmstorf war all das allerdings nur ein „von bekannten Anti-Klimaschutz-Lobbyisten und manchen Medien aufgebauschter Pseudoskandal“, hinter dem nunmehr – passend zur aktuellen Lage, natürlich! – der russische Geheimdienst FSB gesteckt haben muß, schließlich habe ja „auch Wladimir Putin die Erderwärmung immer wieder heruntergespielt“. Kurzum: bloß keine Zweifel am Gebaren des IPCC, der Russe war‘s. So wie Fritz Vahrenholt, einer der Vorreiter beim Aufbau Erneuerbarer Energien in Deutschland, in Rahmstorfs Spiegel-Klimawelt zum schmutzigen Profiteur fossiler Weltvernichtung mutiert.

Im Gespräch mit JF-TV holt Vahrenholt derweil zum Gegenschlag aus: Gerade weil er Zeit seines Lebens Erneuerbare Energien gemacht habe, wisse er, „im Unterschied zu Herrn Rahmstorf, welche Grenzen Erneuerbare Energien haben, und daß diejenigen, die glauben, mit 100 Prozent Wind- und Solarenergie die Energieversorgung eines Industrielandes wie Deutschland bewerkstelligen zu können, den Menschen die Unwahrheit sagen. Denn: es funktioniert nicht“

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