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Kritik an ARD und ZDF: „Keine Ahnung!“ Sprachpapst Schneider attackiert Gender-Fans

Kritik an ARD und ZDF: „Keine Ahnung!“ Sprachpapst Schneider attackiert Gender-Fans

Kritik an ARD und ZDF: „Keine Ahnung!“ Sprachpapst Schneider attackiert Gender-Fans

Ein erklärter Gegner des Genderns: Journalistenlegende Wolf Schneider 2011 mit dem Henri-Nannen-Preis für sein Lebenswerk.
Ein erklärter Gegner des Genderns: Journalistenlegende Wolf Schneider 2011 mit dem Henri-Nannen-Preis für sein Lebenswerk.
Ein erklärter Gegner des Genderns: Journalistenlegende Wolf Schneider 2011 mit dem Henri-Nannen-Preis für sein Lebenswerk. Foto: picture alliance / dpa | Marcus Brandt
Kritik an ARD und ZDF
 

„Keine Ahnung!“ Sprachpapst Schneider attackiert Gender-Fans

BERLIN. Deutsch-Experte Wolf Schneider hat sich entschieden gegen die Anwendung der angeblich geschlechtergerechten Sprache gewandt: „Die ganze Gender-Debatte ist eine Wichtigtuerei von Leuten, die von Sprache keine Ahnung haben.“

Der inzwischen 97 Jahre alte Schneider hat sich nicht nur als Journalist und TV-Moderator („NDR-Talkshow“), sondern auch als Sprach-Experte einen Namen gemacht. Sein Buch „Deutsch für Profis“ hat viele Redakteure durch die ersten Berufsjahre begleitet. Schneider war auch Leiter der Henri-Nannen-Journalistenschule und Chefredakteur der Welt.

Warum heißt es „das Weib“?

In der Bild-Zeitung rechnet der Träger des Medienpreises für Sprachkultur nun mit dem Gendern bei ARD und ZDF, Behörden und Konzernen ab. Die Gender-Fans bezeichnet er als „Wichtigtuer“, die „keine Ahnung“ von Sprache haben. Denn: „Zwischen dem natürlichen und dem grammatischen Geschlecht besteht nicht der geringste Zusammenhang. Wie könnte es sonst das Weib heißen? Der Löwe, die Schlange, das Pferd? Obwohl sie alle dieselben zwei Geschlechter haben. Die Führungskraft ist heute überwiegend ein Mann – und keiner hat sich je beschwert. Die Liebe ist weiblich, dabei soll es bleiben.“ (fh)

Ein erklärter Gegner des Genderns: Journalistenlegende Wolf Schneider 2011 mit dem Henri-Nannen-Preis für sein Lebenswerk. Foto: picture alliance / dpa | Marcus Brandt
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