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Petition für Kernkraft: Professoren im Bundestag: Atomausstieg rückgängig machen

Petition für Kernkraft: Professoren im Bundestag: Atomausstieg rückgängig machen

Petition für Kernkraft: Professoren im Bundestag: Atomausstieg rückgängig machen

Atomausstieg? Eines der letzten drei im Betrieb befindlichen AKW: Das Kernkraftwerk Neckarwestheim.
Atomausstieg? Eines der letzten drei im Betrieb befindlichen AKW: Das Kernkraftwerk Neckarwestheim.
Atomausstieg? Eines der letzten drei im Betrieb befindlichen AKW: Das Kernkraftwerk Neckarwestheim. Foto: picture alliance / SVEN SIMON | Frank Hoermann
Petition für Kernkraft
 

Professoren im Bundestag: Atomausstieg rückgängig machen

BERLIN. Der Petitionsausschuß des Bundestags diskutiert heute über die Eingabe von 19 Professoren, den Atomausstieg „sofort“ rückgängig zu machen. Der Vorwurf der Gelehrten: „Mit einseitiger Ausrichtung auf Sonne, Wind und Erdgas wurde Deutschland in Energienot manövriert.“

Ihre Petition, die bereits am 26. Juli beim deutschen Parlament erstellt wurde und die 58.471 Deutsche mitgezeichnet haben, begründet die Forderung auch damit, daß „steigende Energiepreise und sinkende Versorgungssicherheit“ die „Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand“ gefährdeten. „Das Festhalten am deutschen Atomausstieg verschärft diese Gefahren und bremst – zusammen mit anhaltender Kohleverstromung – den internationalen Klimaschutz.“

„Sofortige Aufhebung des Atomausstieg-Paragraphen“

Dabei berufen sich die Wissenschaftler auch auf den Weltklimarat IPCC. Dieser bezeichne „die Kernenergie als ein Instrument des Klimaschutzes“. Auch die Europäische Union, so die 19 Erstunterzeichner, ordne Kernkraft „als nachhaltige Energiequelle ein“.

Mit diesen gewichtigen Kronzeugen im Rücken plädieren die Professoren für den Weiterbetrieb der deutschen Atomkraftwerke als dritte Klimaschutzsäule neben Sonne und Wind. In der „Stuttgarter Erklärung“ heißt es: „Wir fordern die sofortige Aufhebung der Atomausstiegs-Paragraphen (insbesondere § 7 Atomgesetz) und eine Prüfung der sicherheitstechnischen Betriebserlaubnis, um deutschen Kernkraftwerken den Weiterbetrieb zu ermöglichen.“

Inzwischen hat einer der Erstunterzeichner, Professor André D. Thess von der Universität Stuttgart, die Forderung ausgeweitet. Die drei Atomkraftwerke, die bereits im vergangenen Jahr vom Netz gegangen sind, sollten, so sagte er der Bild, „im Rahmen der technischen Möglichkeit auch wieder in Betrieb genommen werden“.

Nach einem Beschluß von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) müssen die drei noch am Netz befindlichen Atomkraftwerke Isar 2, Emsland und Neckarwestheim 2. am 15. April 2023 endgülitg abgeschaltet werden. (fh)

Atomausstieg? Eines der letzten drei im Betrieb befindlichen AKW: Das Kernkraftwerk Neckarwestheim. Foto: picture alliance / SVEN SIMON | Frank Hoermann
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