Anzeige
Anzeige

Wer soll sich das leisten können?: So teuer ist die von der Bundesregierung empfohlene Notfallvorsorge

Wer soll sich das leisten können?: So teuer ist die von der Bundesregierung empfohlene Notfallvorsorge

Wer soll sich das leisten können?: So teuer ist die von der Bundesregierung empfohlene Notfallvorsorge

Das Bild zeigt die Notfallvorsorge eines Bürgers in Form von Teelichtern, Wasser und Konserven.
Das Bild zeigt die Notfallvorsorge eines Bürgers in Form von Teelichtern, Wasser und Konserven.
Geringverdiener können sich die empfohlene Notfallvorsorge nicht leisten Foto: picture alliance / dpa-tmn | Christin Klose
Wer soll sich das leisten können?
 

So teuer ist die von der Bundesregierung empfohlene Notfallvorsorge

Lebensmittel, Batterien und Medikamente: Die von der Bundesregierung empfohlene Notfallvorsorge ist laut einer Studie alles andere als preiswert. Pro Person kommen ganz schnell bis zu 900 Euro zusammen.
Anzeige


MÜNCHEN. Das private Krankenversicherungsunternehmen Ottonova hat ausgerechnet, wie viel die Bürger zahlen müßten, wenn sie die von der Bundesregierung empfohlene Notfallvorsorge für zehn Tage einkaufen würden. Der Einkaufspreis für Lebensmittel, Haushaltsgeräte und Medikamente variiert dabei zwischen mindestens 672,70 und 928,50 Euro. Somit muß der Bürger durchschnittlich 800 Euro pro Person für zehn Tage Notfallvorsorge einkalkulieren.

Das Unternehmen hat zur Berechnung die Preise für Lebensmittel, Getränke, Frischobst, Hygieneartikel, Energie, Brandschutz und Medizinisches bei verschiedenen Lebensmittellieferanten, Supermärkten, Baumärkten, Drogerien und Apotheken miteinander verglichen.

Bei Lebensmitteln zur Notfallvorsorge kann der Bürger am meisten sparen

Mit durchschnittlich 321,70 Euro liegen die Kosten für die Energievorsorge, etwa Campingkocher, eine Taschenlampe und ein Heizgerät am höchsten. Lebensmittel und Getränke sind mit einem Mittelwert von 168 Euro deutlich günstiger. Ein preislicher Median von 90,60 Euro macht Medikamente für den Notfall am günstigsten.

Bei der eigenen Haushaltsapotheke schwanken die Preise nur leicht. Bei dem Unternehmen „apotal“ erhält ein Kunde seinen Vorrat für 81,60 Euro, bei einer regulären Apotheke müßte ein Kunde 97,10 Euro zahlen. Deutlich stärker unterscheiden sich die Kosten für die Lebensmittelvorsorge. Während Lebensmittel des Online-Händlers „bringmirbio“ 261,30 Euro kosten, zahlen Bürger bei „Aldi Nord“ lediglich 70,70 Euro. (st)

Geringverdiener können sich die empfohlene Notfallvorsorge nicht leisten Foto: picture alliance / dpa-tmn | Christin Klose
Anzeige
Anzeige

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen