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Einwanderungspolitik: Arbeitsagentur-Forscher fordert mehr Zuwanderung aus Nicht-EU-Ländern

Einwanderungspolitik: Arbeitsagentur-Forscher fordert mehr Zuwanderung aus Nicht-EU-Ländern

Einwanderungspolitik: Arbeitsagentur-Forscher fordert mehr Zuwanderung aus Nicht-EU-Ländern

Eine lange Schlange vor der Agentur für Arbeit (Symbolbild). Ein für die staatliche Institution tätiger Arbeitsmarktforscher fordert nun mehr Zuwanderung aus dem Nicht-EU-Raum. Foto: picture alliance / dpa | Julian Stratenschulte
Eine lange Schlange vor der Agentur für Arbeit (Symbolbild). Ein für die staatliche Institution tätiger Arbeitsmarktforscher fordert nun mehr Zuwanderung aus dem Nicht-EU-Raum. Foto: picture alliance / dpa | Julian Stratenschulte
Eine lange Schlange vor der Agentur für Arbeit (Symbolbild). Ein für die staatliche Institution tätiger Arbeitsmarktforscher fordert nun mehr Zuwanderung aus dem Nicht-EU-Raum. Foto: picture alliance / dpa | Julian Stratenschulte
Einwanderungspolitik
 

Arbeitsagentur-Forscher fordert mehr Zuwanderung aus Nicht-EU-Ländern

NÜRNBERG. Der Ökonom und Arbeitsmarktforscher Enzo Weber hat „mehr gezielte Zuwanderung“ aus Staaten gefordert, die nicht zur EU gehören. „Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, ist rechnerisch am meisten durch die Migration aus Drittstaaten möglich“, sagte der Wirtschaftswissenschaftler vom Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, wie die Nachrichtenagentur epd berichtete. Das Institut von Weber gehört zur Bundesagentur für Arbeit.

Hintergrund sei die alternde Bevölkerung in Deutschland und europäischen Ländern. Innerhalb der EU sei das Potenzial „bereits deutlich begrenzt“, betonte Weber. Die Bevölkerung in anderen EU-Mitgliedsstaaten altere teilweise noch stärker als die deutsche Gesellschaft. Ohne Zuwanderung würde die Bundesrepublik bis 2030 „rund fünf Millionen Arbeitskräfte durch den demographischen Wandel verlieren“, prognostizierte der Ökonom.

„Menschen mit Arbeitsvertrag einfacher ins Land holen“

Die jüngst von der Bundesregierung angekündigte „Chancenkarte“ sei richtig, gehe aber nicht weit genug, beurteilte der Arbeitsmarktforscher die geplante Einwanderungspolitik, die Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) auf den Weg bringen möchte. Menschen aus dem Ausland, die bereits einen Arbeitsvertrag vorlegen können oder über einen in Deutschland nicht anerkannten Abschluß verfügen, sollten ebenfalls einfacher ins Land kommen, schlug Weber als Ergänzung zur „Einwanderungschancenkarte“ vor.

Entscheidend sei im nächsten Schritt eine gelungene Integration dieser Migranten, damit man sie als Arbeitskräfte „in Deutschland hält. Denn es ist wenig gewonnen, wenn viele zuwandern, aber viele auch wieder abwandern.“ (ab)

Eine lange Schlange vor der Agentur für Arbeit (Symbolbild). Ein für die staatliche Institution tätiger Arbeitsmarktforscher fordert nun mehr Zuwanderung aus dem Nicht-EU-Raum. Foto: picture alliance / dpa | Julian Stratenschulte
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