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Berliner Polizei im Einsatz (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Fernando Gutierrez-Juarez

Berlin
 

Mann will nicht „Free Palestine“ rufen: Trio prügelt ihn ins Krankenhaus

BERLIN. Drei bislang unbekannte Täter haben einen 36 Jahre alten Berliner vergangene Nacht im Bezirk Spandau angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Zuvor forderten sie ihn auf, eine Parole zu rufen. Als er sich weigerte, schlugen und traten die drei Männer auf ihn ein, teilte die Polizei mit. Wie die Berliner Zeitung berichtet, verlangten die Angreifer, daß ihr Opfer die antiisraelische Parole „Free Palestine“ skandieren sollte.

Das Opfer verlor zwischenzeitlich das Bewußtsein. Ein Rettungswagen brachte den Mann mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus. Bisher gebe es keine Erkenntnisse darüber, ob sich die Angreifer und das Opfer gekannt haben.

Immer wieder tragen Palästinenser und Araber den Nahostkonflikt auch in deutsche Städte. So wurden beispielsweise 2018 in Berlin zwei Juden mit Kippa auf offener Straße von Jugendlichen mit entsprechendem Migrationshintergrund angepöbelt und mit einem Gürtel attackiert. Erst im September gab es einen brutalen Übergriff auf eine Israel-Mahnwache in Hamburg. Einer der Tatverdächtigen wurde später in Berlin festgenommen. (ag/krk)

Berliner Polizei im Einsatz (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Fernando Gutierrez-Juarez
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