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Verbrechensstatistik: Britische Innenministerin Patel: Kriminelle Transfrauen sind keine Frauen

Verbrechensstatistik: Britische Innenministerin Patel: Kriminelle Transfrauen sind keine Frauen

Verbrechensstatistik: Britische Innenministerin Patel: Kriminelle Transfrauen sind keine Frauen

Die britische Innenministerin Priti Patel will Verbrechen von Transfrauen nicht als weibliche Straftaten erfassen lassen Foto: picture alliance / Photoshot | -
Die britische Innenministerin Priti Patel will Verbrechen von Transfrauen nicht als weibliche Straftaten erfassen lassen Foto: picture alliance / Photoshot | -
Die britische Innenministerin Priti Patel will Verbrechen von Transfrauen nicht als weibliche Straftaten erfassen lassen Foto: picture alliance / Photoshot | –
Verbrechensstatistik
 

Britische Innenministerin Patel: Kriminelle Transfrauen sind keine Frauen

Um eine Verzerrung der Kriminalstatistik zu vermeiden, sollen in Großbritannien künftig Straftaten von sogenannten Transfrauen nicht mehr als weibliche Verbrechen erfaßt werden. Die Maßnahme von Innenministerin Priti Patel ruft Kritik von Unterstützern der Trans-Gemeinschaft hervor.
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LONDON. Die britische Innenministerin Priti Patel hat die Polizei angewiesen, Straftaten von sogenannten Transfrauen nicht als weibliche Straftaten zu erfassen. Hintergrund sind Fälle von Gewalt- und Sexualdelikten, die von Männern begangen wurden, die sich jedoch selbst als Frauen bezeichnen, berichtete die Daily Mail. Nun sollen demnach Beamte des Innenministeriums gemeinsam mit der Polizei die Aufzeichnungen prüfen und genauer erfassen.

Untersuchungen in Großbritannien legten den Verdacht nahe, daß insbesondere bei Verbrechen wie Vergewaltigungen aufgrund der derzeitigen Praxis ein verzerrtes Bild existiere. So habe eine Auswertung des University College London ergeben, daß es zwischen 2012 und 2018 insgesamt 436 weibliche Vergewaltiger gegeben habe. Durch die neuen Vorgaben des Innenministeriums solle das Geschlecht von Straftätern genauer dokumentiert werden.

Kritik an Transgender führt zu Boykottaufrufen

Während Pratel für ihre Initiative Rückendeckung von Abgeordneten erhielt, warfen ihr prominente Trans-Unterstützer Diskriminierung vor. Die Journalistin India Willoughby schrieb auf Twitter zur künftigen Erfassung der Straftaten von Transfrauen: „Das ist illegal. Es ist eine völlige Verletzung ihrer Menschenrechte und ihrer Menschenwürde.“ Sie betonte, Transfrauen seien weiblich.

In Großbritannien sorgte Kritik an Transgendern in der Vergangenheit zu teils heftigen Reaktionen. So erhielt die Schriftstellerin J. K. Rowling unter anderem Todeswünsche für ihren Roman, in dem sich ein Serienmörder als Frau verkleidet. Eine Mode-Designerin sah sich mit Boykott-Aufrufen konfrontiert, nachdem sie geäußert hatte, Transfrauen seien keine richtigen Frauen. (ag)

Die britische Innenministerin Priti Patel will Verbrechen von Transfrauen nicht als weibliche Straftaten erfassen lassen Foto: picture alliance / Photoshot | –
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