Früherer US-Präsident in Köln und Berlin

Obama: Klimaschutz „darf man nicht alten Leuten überlassen“

KÖLN. Der frühere US-Präsident Barack Obama hat das Engagement junger Menschen für den Klimaschutz gelobt. Den Kampf gegen die Erderwärmung dürfe „man nicht alten Leuten überlassen, auch nicht mir“, sagte er laut Nachrichtenagentur dpa während eines Auftritts in Köln am Donnerstag abend.

Obama appellierte an Jugendliche und junge Erwachsene, bei Wahlen für klimafreundliche Parteien zu stimmen. Auf diese Weise könnten schnell positive Veränderungen erreicht werden.

Der Friedensnobelpreisträger betonte die Verantwortung der jungen Leute für die Gestaltung ihrer Zukunft. „Ihr würdet euren Großvater niemals darüber entscheiden lassen, was ihr anzieht oder welche Musik ihr euch anhört. Aber ihr laßt ihn darüber entscheiden, was mit der Umwelt geschieht, in der ihr leben werdet?“

Obama hofft auf bessere Klimapolitik der USA

Angesprochen auf die Klimapolitik der aktuellen US-Regierung äußerte sich Obama „zuversichtlich und vorsichtig optimistisch“, daß sein Land im Klimaschutz bald wieder führend sein werde. Während Obamas Amtszeit war 2015 das Pariser Klimaabkommen ausgehandelt worden. Daraus waren die Vereinigten Staaten unter seinem Nachfolger Donald Trump ausgestiegen. Obama hatte diesen Schritt kritisiert.

Während seines Deutschlandaufenthaltes wird sich der 44. Präsident der USA auch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) treffen. In der Vergangenheit hatte Obama die Asylpolitik der Kanzlerin gelobt. (ag)

Der frühere US-Präsident Barack Obama lobte während seines Auftritts in Köln den Einsatz junger Menschen für den Klimaschutz Foto: picture alliance/Inka Englisch/GEDANKENtanken/dpa

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