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Bundeswehr-Kampfhubschrauber
Übungsschießen mit einem Kampfhubschrauber vom Typ Tiger Foto: dpa

Mangelnde Einsatzbereitschaft
 

Zu wenig Flugstunden: Bundeswehrpiloten verlieren Fluglizenzen

Berlin. Mehr als jeder zehnte Hubschrauberpilot der Bundeswehr hat im vergangenen Jahr seine Fluglizenz aufgrund fehlender Flugstunden verloren. Dies sei bei 19 von 129 Piloten der Fall gewesen, teilte das Verteidigungsministerium auf eine Anfrage der Grünen mit, die der dpa vorliegt.

Sie hätten ihre Lizenzen nach Schulungen jedoch wieder erhalten, so Verteidigungsstaatssekretär Peter Tauber (CDU). Im Jahr 2016 seien zwölf von 135 Bundeswehrangehörigen betroffen gewesen.

Scharfe Kritik von Grünen

Grünen-Verteidigungspolitikerin Agnieszka Brugger griff Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) an. „Die Situation ist nicht weiter tragbar, statt der Ausflüchte und Ankündigungen der Ministerin sind echte Lösungen mehr als überfällig.“ Sie bekomme die „desolate Situation bei den Hubschraubern kein bißchen in den Griff“. Demnach sei bei den wichtigsten Hubschraubertypen weniger als ein Drittel der verfügbaren Maschinen einsatzbereit.

Erst diese Woche waren weitere Mängel bei der Luftwaffe bekanntgeworden. Laut einem Bericht des Spiegel sei ein Großteil der 128 Kampfjets Eurofighter nicht einsatzbereit. (ag)

Übungsschießen mit einem Kampfhubschrauber vom Typ Tiger Foto: dpa
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