AfD-Chef Jörg Meuthen fordert nach der Gruppenvergewaltigung in Freiburg eine Ausgangssperre für Asylbewerber Foto: picture alliance/Peter Förster/dpa-Zentralbild/dpa
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Meuthen fordert Ausgangssperre für Asylbewerber

FREIBURG. AfD-Chef Jörg Meuthen hat nach der Gruppenvergewaltigung von Freiburg eine Ausgangssperre für Asylbewerber gefordert. „Die Politik muß dringend Maßnahmen zum Schutz unserer Frauen ergreifen. Eine Ausgangssperre für Asylbewerber wäre eine solche Maßnahme“, sagte er der JUNGEN FREIHEIT.

Wenn deutsche Soldaten Monate in Kasernen verbringen könnten, dann sei das auch von Asylbewerbern zu erwarten, die hierzulande den Schutz unserer Gesellschaft suchten. Die Vergewaltigung einer 18 Jahre alten jungen Frau, an der auch sieben Syrer beteiligt gewesen sein sollen, nannte Meuthen „an menschlicher Niedertracht nicht zu überbieten“.

Weidel: Täter müssen kaum Konsequenzen fürchten

Die Co-Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alice Weidel, kritisierte bislang fehlende Konsequenzen für derartige Verbrechen. „Verrohte Migrantengruppen begehen widerlichste Straftaten, weil sie darauf setzen können, daß die Konsequenzen weitestgehend ausbleiben. Damit muß endlich Schluß sein“, so Weidel gegenüber der JF. Sie sprach sich für ein Ende der Kuscheljustiz aus.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Beatrix von Storch, betonte, in dem Freiburger Fall dürfe für die Verdächtigen unter 21 Jahren kein Jugendstrafrecht zur Anwendung kommen. Zudem sprach sie sich dafür aus, daß die ausländischen Täter im Fall einer Verurteilung die Strafe in ihren Heimatländern absitzen sollten.

Innenminister lobt Arbeit der Polizei

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) lobte unterdessen die Freiburger Polizei für ihren Fahndungserfolg. Die Polizisten leisteten hervorragende Arbeit – vom öffentlichen Zeugenaufruf bis hin zu den Festnahmen. Sein ganzes Mitgefühl gelte der jungen Frau, sagte er dem SWR.

Kritik an Strobl äußerte AfD-Landessprecher Ralf Özkara. Strobl schiebe konsequent die Falschen ab, die die in Arbeit und integriert seien. Stattdessen sollten straffällig gewordene Asylbewerber  konsequent und umgehend abgeschoben werden. Außerdem sei auch der Freiburger Oberbürgermeister in der Verantwortung, sich für Abschiebungen einzusetzen.

Wendt: Konsequenzen erst nach restloser Aufklärung diskutieren 

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, drückte dem Opfer sein Mitgefühl aus. Er vertraue der Arbeit der Strafverfolgungsbehörden und warnte zugleich davor, zu schnell Bewertungen vorzunehmen. Konsequenzen sollten erst nach der restlosen Aufklärung der Tat diskutiert werden, so Wendt gegenüber der JF.

Freiburg war bereits in der Vergangenheit wegen eines Sexualmords durch einen Flüchtling in die Schlagzeilen geraten. Im Oktober 2016 hatte ein afghanischer Asylbewerber die Studentin Maria L. vergewaltigt und ermordet. Er wurde im März diesen Jahres zu lebenslanger Haft verurteilt. (ag)

AfD-Chef Jörg Meuthen fordert nach der Gruppenvergewaltigung in Freiburg eine Ausgangssperre für Asylbewerber Foto: picture alliance/Peter Förster/dpa-Zentralbild/dpa

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