Der Präsident des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt, Peter Fischer, will sich weiter gegen die AfD engagieren Foto: picture alliance
Nach der Hessenwahl

Eintracht-Präsident kündigt weiteres Engagement gegen AfD an

FRANKFURT. Der Präsident des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt, Peter Fischer, hat angekündigt, sich nach dem Wahlerfolg der AfD in Hessen weiter gegen die Partei zu engagieren. Die Wahl am vergangenen Sonntag sei aus seiner Sicht „beschissen“ gelaufen, sagte er in der Sendung „Heimspiel“ des HR. Die AfD erhielt bei der Landtagswahl 13,1 Prozent der Stimmen.

Der Fußball-Funktionär betonte: „Das ist für mich ein Schlag ins Gesicht. Für mich war das ein Scheißtag.“ Er habe geglaubt, durch sein Handeln mehr Menschen von der Wahl der AfD abzuhalten. Dennoch wolle der 62 Jahre alte Vereinspräsident weiter gegen die Partei kämpfen. „Ich werde dort weitermachen, wo ich angefangen habe. Da gibt es kein Ende.“

Fischer will keine AfD-Anhänger im Verein

Fischer hatte Ende Dezember 2017 in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen behauptet, wer die AfD wähle oder Mitglied ist, passe nicht zu Eintracht Frankfurt. Seitdem äußerte er sich wiederholt gegen die Partei, die ihrerseits juristisch gegen ihn vorgeht. Eine Strafanzeige der Landessprecher der hessischen AfD gegen Fischer wegen Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung war vor wenigen Wochen erst eingestellt worden. (ag)

Der Präsident des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt, Peter Fischer, will sich weiter gegen die AfD engagieren Foto: picture alliance

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