Absolventenfeier an der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität in Bonn (Symbolbild) Foto: picture alliance/imageBROKER
Zusammenschluß von Ex-Studenten

AfD-naher Akademikerverband gegründet

BERLIN. AfD-nahe Akademiker haben bei Berlin den Deutschen Akademikerverband (DAV) gegründet. Der Verband will Akademiker in der Bundesrepublik vereinen und sieht sich in der Tradition der deutschen Freiheitsbewegungen von 1815, 1848 und 1989. Vorsitzender ist Christoph Birghan, sein Stellvertreter Frank Weber.

Mitglied im Deutschen Akademikerverband kann werden, wer ein Studium erfolgreich abgeschlossen hat. Studenten erwerben eine Anwartschaft, die nach Studienabschluß in eine Mitgliedschaft umgewandelt wird. Inhaltlich steht der DAV der Alternative für Deutschland (AfD) nahe, ist aber keine Parteiorganisation. Seine Mitglieder müssen nicht Mitglied der AfD sein, dürfen aber keiner mit der Alternative für Deutschland konkurrierenden Partei angehören.

Kontakte zum Freiheitlichen Akademikerverband in Österreich

Der Schwerpunkt der Verbandsarbeit werde in der Organisation von wissenschaftlich fundierten Informations- und Schulungsveranstaltung liegen. „Aber auch gesellschaftliche Veranstaltungen zur Vernetzung unserer Mitglieder und mit befreundeten Organisationen wird es geben“, so Birghan.

Der DAV sieht sich als Bindeglied zu gleichgesinnten akademischen Verbänden und Milieus in Deutschland und Europa. Zum Freiheitlichen Akademikerverband in Österreich bestehen bereits Kontakte, Kooperationsgespräche werden geführt. Für das kommende Frühjahr ist eine erste größere Veranstaltung mit bundesweiter Ausstrahlung geplant. (bb)

Absolventenfeier an der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität in Bonn (Symbolbild) Foto: picture alliance/imageBROKER

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