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Alice Weidel: Keine Kandidatur für den Bundesvorstand Foto: dpa

Parteitag
 

Weidel will nicht für AfD-Bundesvorstand kandidieren

BERLIN. Die Fraktionschefin der AfD im Bundestag, Alice Weidel, hat angekündigt, sich nicht für ein Amt im Bundesvorstand auf dem kommenden Parteitag der AfD in Hannover zu bewerben. Der Bundesparteitag von Köln habe sie zu einer der Spitzenkandidaten bei der Bundestagswahl gewählt und sie damit beauftragt, als Fraktionsvorsitzende ihren Fokus auf den Aufbau der Fraktion zu richten.

„Diesen Auftrag nehme ich sehr ernst. Ich habe dementsprechend keine Ambitionen, dem nächsten Bundesvorstand anzugehören“, sagte Weidel der Welt. Derzeit gehört Weidel dem Bundesvorstand als Beisitzerin an.

Meuthen legt Mandat zum Ende des Jahres nieder

Die Partei wird momentan nur von Jörg Meuthen geführt, nachdem seine Co-Vorsitzende Frauke Petry die AfD verlassen hat. Meuthen kündigte unterdessen am Donnerstag an, sein Mandat im Landtag von Baden-Württemberg zum Ende des Jahres niederzulegen.

Wie berichtet wechselt Meuthen von Stuttgart nach Brüssel. Er war für die bisherige EU-Abgeordnete Beatrix von Storch nachgerückt, die als Berliner Spitzenkandidatin in den Bundestag gewählt worden war. Meuthen hatte erklärt, für eine gewisse Zeit beide Mandate – im EU-Parlament und im Stuttgarter Landtag – ausüben zu wollen.

Weil er keinen konkreten Zeitpunkt nannte, wann er sein Landtagsmandat niederlegen werde, hatte es in der Partei Kritik gegeben. Als Fraktionsvorsitzender wird ihm Bernd Gögel zum 30. November nachfolgen. Darauf verständigte sich am Donnerstag die AfD-Fraktion im Landtag. (krk)

Alice Weidel: Keine Kandidatur für den Bundesvorstand Foto: dpa
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