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Busse
Abbau des Bus-Denkmals in Dresden Foto: picture alliance/dpa

„Monument“
 

Bundeswehr bringt Bus-Denkmal nach Berlin

BERLIN. Die Bundeswehr hat den Transport des Bus-Denkmals von Dresden nach Berlin übernommen. Wie eine Sprecherin des Militärhistorischen Museums in Dresden der JUNGEN FREIHEIT bestätigte, habe sich die Bundeswehr bereit erklärt, die drei Busse des syrischen Künstlers Manaf Halbouni diese Woche mit Tiefladern aus der sächsischen Landeshauptstadt nach Berlin zu bringen.

„So wie der Transport beim Aufbau in Dresden, den hatten wir auch übernommen.“ Dies sei eine Entscheidung des Direktors des Militärhistorischen Museums, Armin Wagner, gewesen. Weitere Unterstützung für das Projekt sei aber nicht geplant.

Verantwortlich für den Umzug der Busse ist das Maxim Gorki Theater in Berlin. Dieses will das Mahnmal im November in der Hauptstadt aufstellen. Das Theater erhält jährlich rund zehn Millionen Euro Zuschüsse vom Land Berlin. Das Denkmal ist den Opfern des syrischen Bürgerkriegs gewidmet.

Busse waren von Terrormiliz aufgestellt worden

In Aleppo war eine ähnliche Barrikade aus drei Buswracks als Sichtschutz vor Scharfschützen errichtet worden. In die Kritik kam das Kunstwerk, nachdem ein Foto nahelegte, daß die Busse in der vom Bürgerkrieg zerstörten syrischen Stadt ursprünglich von der islamischen Terrorgruppe Ahrar ash-Scham aufgestellt worden waren. Auf Fotos war zudem die Fahne der Terrororganisation „Islamischer Staat“ auf den Bussen zu sehen.

Das Denkmal war Anfang Februar in Dresden eingeweiht worden. Mit ihm sollte anläßlich des Jahrestags der Bombardierung der Elbstadt auch an den syrischen Bürgerkrieg erinnert werden. (krk)

Abbau des Bus-Denkmals in Dresden Foto: picture alliance/dpa
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