Berlin und Mecklenburg-Vorpommern

Wahlkampf: AfD beklagt Anschläge und Plakatzerstörungen

BERLIN. Die Berliner AfD hat mit Entsetzen auf einen Brandanschlag auf eines ihrer Wahlkampflager reagiert. „Es war klar, daß die anderen Parteien und unsere Gegner nicht den roten Teppich des Preußischen Landtags für uns ausrollen würden“, sagte Landeschef Georg Pazderski. „Doch diese dreisten und gefährlichen Angriffe übersteigen unsere Befürchtungen. Wir verlangen, daß sich unsere Mitbewerber von der Gewalt gegen die AfD distanzieren.“

Die Garage war in der Nacht zum Montag in Brand geraten. „Nach derzeitigen Erkenntnissen besteht der Verdacht einer Brandstiftung“, teilte die Berliner Polizei mit. Deswegen habe der Polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Der Sachschaden belief sich auf einige hundert Euro. Nach Angaben der Partei war es einigen Mitgliedern zudem gelungen, mehrere Wahlplakatdiebe an die Polizei zu übergeben.

Großplakate in Rostock zerstört

Auch in Mecklenburg-Vorpommern beklagte die AfD Sachbeschädigungen und Angriffe im Wahlkampf. So seien „landesweit Plakate beschädigt und zerstört“ worden. Vor allem in Rostock würde der Wahlkampf der Partei behindert. „Das ist kein Vandalismus, von dem auch politische Mitbewerber betroffen sind, sondern gezielte politische Kriminalität gegen die AfD“, sagte Landessprecher Matthias Manthei. Das Haus des Landessprechers war Mitte Juli von mutmaßlich linksextremen Tätern mit Steinen attackiert worden.

In beiden Bundesländern wird im September ein neues Landesparlament gewählt. (ho)

Zerstörtes AfD-Plakat in Rostock Foto: AfD

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