Sexuelle Übergriffe

Gruppenvergewaltigung in Weil am Rhein – Vier Syrer in Haft

WEIL AM RHEIN. Die Staatsanwaltschaft Lörrach hat Haftbefehle gegen vier Syrer erlassen, die in der Silvesternacht zwei minderjährige Mädchen vergewaltigt haben sollen. Die 14- bis 21 Jahre alten Männer sollen sich mehrfach an den Opfern vergangen haben, teilte die Polizei mit.

Eines der Mädchen soll demnach mit einem der Täter weitläufig bekannt gewesen sein. Sie trafen sich in den Abendstunden im Stadtteil Friedlingen. „Anschließend begab man sich gemeinsam in die Wohnung des 21jährigen Beschuldigten, einem anerkannten Flüchtling, und seines 15jährigen Bruders, der den Status eines Asylbewerbers hat, wo es anfangs zum einvernehmlichen Austausch von Zärtlichkeiten und später zu den Vergewaltigungen kam.“

Vergewaltigung im Wolfsburger Rathaus

Nachdem die Opfer entkommen konnten, schaltete sie die Polizei ein, die die vier Männer festnahm. „Die Staatsanwaltschaft Lörrach beantragte gegen den 21jährigen und zwei 14jährige Beschuldigte, diese wohnen in den Niederlanden und der Schweiz, Haftbefehle“, heißt es von der Polizei. Ein 15jähriger, gegen den kein Haftgrund vorlag, wurde in staatliche Obhut übergeben. „Aus dieser hat er sich in der Folge entfernt. Dies gab Anlaß, auch gegen ihn Haftbefehl zu erwirken.“

Die Polizei und Staatsanwaltschaft wiesen daraufhin, daß kein Zusammenhang mit den Vorfällen in Köln und anderen deutschen Städten erkennbar sei. „Auch handelt es sich nicht um eine Straftat, die im Umfeld eines Asylbewerberheimes begangen wurde.“

Unterdessen werden immer weitere sexuelle Übergriffe von Asylbewerbern publik. In Wolfsburg wurde Haftbefehl gegen einen 36 Jahre alten Asylsuchenden erlassen, der einen 16jährigen in der Toilette des Wolfsburger Rathauses vergewaltigt haben soll. „Mit Hilfe einer Phantomskizze wurde der 36jährige schließlich am Montag festgenommen. Am Nachmittag wurde Haftbefehl wegen Fluchtgefahr und Schwere der Tat erlassen“, teilte die Polizei mit. Die Tat ereignete sich bereits am 28 Dezember. (ho)

Logo der Polizei Baden-Württemberg Foto: picture alliance/Eibner-Pressefoto

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