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Brandanschläge und Prügelattacken
 

Regierung legt Zahlen über Angriffe auf Bundeswehr vor

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Bundeswehrfahrzeuge nach einem Brandanschlag in der Elb-Havel-Kaserne in Havelberg Foto: picture alliance/dpa

BERLIN. In Deutschland hat es seit 2010 mindestens 37 Fälle gegeben, bei denen Angehörige der Bundeswehr bedroht oder Opfer von Gewalt wurden. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei hervorgeht, wurden die Soldaten unter anderem bespuckt, geschlagen, getreten, mit Bierflaschen beworfen und mit einem Baseballschläger attackiert.

Häufig gingen den Angriffen Beleidigungen voraus, so zum Beispiel „Nazischwein“ oder „Mörder“. In einem Fall versuchte ein Mann sogar, eine Gruppe von Soldaten mit dem Auto anzufahren.

Brandstiftungen und Farbattacken

Zusätzlich ereigneten sich im gleichen Zeitraum 91 Vorfälle, bei denen Einrichtungen und Fahrzeuge der Bundeswehr angegriffen wurden. Die Straftaten reichten von Farbschmierereien, über beschädigte Autoreifen bis hin zu mehreren Brandstiftungen.

Wie aus der Antwort ebenfalls hervorgeht war in der Vergangenheit der überwiegende Anteil solcher Delikte der politisch motivierten Kriminalität von Links zuzuordnen. So wurden beispielsweise 46 der 47 Brandanschläge auf die Bundeswehr zwischen 2001 und 2009 von Linksextremisten begangen.

Von 775 Sachbeschädigungen wurden im gleichen Zeitraum 713 ebenfalls der linksextremen Szene angelastet. Eine Aufstellung des dabei entstandenen finanziellen Schadens gibt es laut der Bundesregierung nicht. (krk)

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