Bildschirmfoto_2013-08-14_um_11.03.36

Versuchter Mord an Polizisten
 

Großrazzia gegen Linksextremisten in Berlin

Bildschirmfoto_2013-08-14_um_11.03.36
Linksextremisten in Berlin: Versuchter Mord an Polizistin Foto: JF

BERLIN. Mehr als 400 Polizisten haben am Mittwochmorgen mehrere Wohnungen von Linksextremisten in Berlin durchsucht. Hintergrund ist der versuchte Mord an einer 27 Jahre alten Polizistin, die Anfang Juni nur knapp einem Molotow-Cocktail-Anschlag entgangen war. Zuvor hatten etwa 40 Anhänger der linken Szene gegen eine Drogenkontrolle protestiert.

Die Sicherheitskräfte, darunter auch ein Sondereinsatzkommando, rückten nach Angaben der BZ mit Hundestaffeln und Rammböcken an, um die Szenetreffs zu durchsuchen. Auch Hubschrauber sollen an dem Einsatz beteiligt gewesen sein. Daneben durchsuchten die Behörden weitere Wohnungen von Anhängern der linken Szene. Dabei geht es auch um die Ermittlungen wegen mehrerer Anschläge auf Berliner Jobcenter in den vergangenen Monaten. Nach Angaben der Polizei wurden während der Razzia Brandsätze, 330 illegale pyrotechnischen Gegenstände und Stacheldraht entdeckt.

Laut Berliner Verfassungsschutz gibt es in der Hauptstadt mehr als eintausend gewaltbereite Linksextremisten. Insgesamt zählten die Behörden allein im vergangenen Jahr 210 linksextreme Gewalttaten. Die meisten richteten sich gegen Polizisten (153). (ho)

Ahriman Verlag
Probeabo JF 2021 Gratis lesen

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat: Unterstützen Sie die JF mit einer Spende.

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen
aktuelles