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Linksradikalismus
 

Großrazzia bei Linksradikalen in zwei Bundesländern

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Großrazzia der sächsischen Polizei Foto: Pixelio/Arno Bachert

DRESDEN. Die sächsische Polizei hat mehrere Wohnungen und Geschäftsräume von mutmaßlich linksradikalen Gewalttätern durchsucht. Ihre Ermittlungen richten sich gegen 16 Männer und eine Frau, die äußerst brutal gegen Personen des rechtsextremen Spektrums vorgegangen sein sollen.

Beschlagnahmt wurden unter anderem Computertechnik und Kameras, ebenso eine Präzisionsschleuder mit Munition, mehrere Schlaggegenstände, ein Teleskopschlagstock und ein Schlagring, Sprayerzubehör, Pyrotechnik und KO- und Reizgas. Entdeckt wurden auch Vermummungsutensilien wie Masken und Sturmhauben sowie diverse Transparente und Fahnen. In Leipzig fanden die Beamten in der Wohnung eines Beschuldigten zudem 550 Gramm Marihuana.

„Die Täter war überwiegend maskiert und sicherten sich während der Straftaten gegenseitig ab“, hieß es laut der Leipziger Volkszeitung in einer Mitteilung der Dresdener Staatsanwaltschaft. Es bestehe der Verdacht der Bildung einer kriminellen Vereinigung.

Einem Opfer wurde ein Teil des Ohres abgerissen

Die Linksautonomen sollen an dem Angriff auf zwei Reisebusse im Februar 2011 auf einem Parkplatz in Freital beiteiligt gewesen sein, bei dem Pflastersteine auf die Fahrzeuge geworfen wurden. Zudem werden Mitglieder der Gruppe beschuldigt, mehrfach vermeintliche Rechtsextremisten angegriffen und ihnen lebensgefährliche Verletzungen am Kopf zugefügt zu haben. Einem der Geschädigten wurde ein Teil seines Ohres abgerissen.

Insgesamt durchsuchten die Ermittlungsbehörden im Auftrag der Dresdener Staatsanwaltschaft 20 verschiedene Objekte in Dresden, Machern, Grimma, Leipzig und Niesky (Sachsen) sowie Finsterwalde und Senftenberg (Brandenburg). Wie das Verfahren weitergeht, ist unklar. Das Beweismaterial sei so umfangreich, daß er sich zunächst einen Überblick verschaffen müsse, sagte der zuständige Oberstaatsanwalt Lorenz Haase gegenüber der JUNGEN FREIHEIT. (cs)

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