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Demonstration
 

Linkspartei plant öffentliche Fraktionssitzung in Dresden

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Aufruf zur Blockade des Trauermarsches der JLO Foto: JF

DRESDEN. Die Linkspartei hat für den kommenden Samstag eine „öffentliche Fraktionssitzung“ in Dresden angekündigt. Die Landtagsfraktionen aus Hessen, Sachsen und Thüringen sowie einzelne Bundestagsabgeordnete wollen sich dazu „unter freiem Himmel“ versammeln, teilte die Partei mit.

Hintergrund ist der an diesem Tag in der Elbestadt angemeldete „Trauermarsch“ der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO) aus Anlaß der Bombardierung Dresdens vor 65 Jahren.

Die Linkspartei gehört zu den Unterstützern eines linksradikalen Bündnisses, das zur Blockade der JLO-Demonstration aufgerufen hat. Dresden brauche „mündige und mutige Bürger, die den Nazis aus ganz Europa nicht die Straßen überlassen“, hieß es in einer Mitteilung der Partei.

Juso-Chefin soll als Rednerin bei Gegendemo auftreten

Unterdessen ruft das Bündnis „Nazifrei! Dresden stellt sich quer“ weiterhin dazu auf, den Trauermarsch der JLO zu blockieren. Die Gegendemonstranten sollten zu verschiedenen von dem Bündnis angemeldeten Kundgebungen rund um den Dresdner Hauptbahnhof kommen. Dort befindet sich der Sammelpunkt der JLO. „Wir werden die Nazis dort blockieren, wo wir sie treffen“, kündigt das Bündnis auf seiner Internetseite an.

Als Redner für „Dresden nazifrei!“ sind unter anderem die Bundesvorsitzende der Jusos, Franziska Drohsel, die Vize-Chefin der Linkspartei, Katja Kipping, sowie Grünen-Vorstandsmitglied Astrid Rothe-Beinlich angekündigt. (vo/krk)

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