rauchverbot

Brandserie
 

Erneut Autos in Hamburg angezündet

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Feuer verboten: Linksextreme sehen das anders Foto: Pixelio/U. Dreiucker

HAMBURG. Auch in Hamburg hat sich die Serie von brennenden Autos fortgesetzt. In der Nacht zu Dienstag brannten zeitgleich in zwei verschiedenen Stadtteilen sechs Autos vollkommen aus. Betroffen waren unter anderem ein Sport-, ein Kleinwagen und ein Behindertentransporter.

Bereits am vergangenen Sonntag hatten Unbekannte fünf Fahrzeuge durch Brandstiftung zum Teil schwer beschädigt. Insgesamt sind in Hamburg laut Polizeiangaben innerhalb von fünf  Tagen dreimal nächtliche Brandanschläge auf Autos verübt worden.

Schon Anfang Juli hatte es Anzeichen dafür gegeben, daß die Brandanschläge mit mutmaßlich linksextremem Hintergrund, die bereits Berlin in Atem halten, auch in Hamburg immer mehr Nachahmer finden. 

„Keine Hinweise auf politisch motivierte Tat“

Trotz sofort eingeleiteter Fahndung der Polizei konnten die Brandstifter jedoch noch nicht gefaßt werden. Das Hamburger Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Die Pressestelle der Polizei teilte mit, daß bei den jüngsten Fällen „bislang keine Hinweise auf eine politisch motivierte Tat vorliegen“.

Dagegen wird in den Medien der Hansestadt ein Zusammenhang zwischen den Taten und dem sogenannten „Schanzenfest“ vermutet, das am kommenden Wochenende stattfindet. Erst am 4. Juli dieses Jahres war es bei einer solchen Veranstaltung im Hamburger Schanzenviertel zu schweren Ausschreitungen gekommen.

Die in diesem Stadtteil gelegene „Rote Flora“, ein seit zwanzig Jahren besetztes Haus, gilt als wichtigster Stützpunkt für die linksextreme Szene der Hansestadt. (vo)

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