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Kruzifix-Urteil
 

CSU warnt vor Relativierung der christlichen Identität

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Kruzifix am Wegesrand: „Generalangriff auf das Kreuz im öffentlichen Raum“ Foto: Pixelio/Renate Bregenzer

BERLIN. Die CSU-Landesgruppe hat die Bundesregierung aufgefordert, gegen das Kruzifix-Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Revision zu gehen. In einem Interview mit der katholischen Nachrichtenagentur KNA rief der CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich die Gesellschaft auf, sich stärker zu den gemeinsamen Werten ihrer christlich-abendländischen Kultur zu bekennen.

So sei es, „inakzeptabel, daß man das Kreuz und damit den christlichen Glaube als störend für die Menschenrechte empfindet.“ Der CSU-Politiker befürchtet, daß aus dem Urteil „ein Generalangriff auf das Kreuz im öffentlichen Raum“ entstehen könnte. Deshalb solle „Deutschland Flagge zeigen“ und gegen die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs Rechtsmittel einlegen.  

„Der eigenen Fundamente bewußt werden“

Im Zusammenhang mit der jüngsten Entscheidung der Verfassungsrichter zum Schutz der Sonntagsruhe sowie im Hinblick auf die Schweizer Volksabstimmung zum Minarettbau empfahl Friedrich, die „Diskussion offener zu führen. Sonst gehen irgendwann unsere Traditionen über Bord, und wir stecken in einem Nichts, in dem nur Unheil droht.“

Wichtig sei, sich „der eigenen geistigen Fundamente und Werte“ bewußt zu werden. Jede Gemeinschaft, die sich zum christlichen Glauben bekenne, sei grundsätzlich etwas Positives. Friedrich ergänzte, er bewundere die letzten beiden Päpste, sei aber selbst Protestant. (hel)

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