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Weihbischof warnt vor historischen Vergleichen

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Der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke Foto: Erzbistum Hamburg

HAMBURG. Der katholische Weihbischof von Hamburg, Hans-Jochen Jaschke, hat sich anläßlich der heftig kritisierten Äußerungen des Wirtschaftswissenschaftlers Hans-Werner Sinn dafür ausgesprochen, auf Vergleiche mit der NS-Zeit prinzipiell zu verzichten.

Sinn hatte angesichts der Finanzkrise und der öffentlichen Verurteilung von Bankmanagern einen Vergleich gezogen zur Wirtschaftskrise von 1929 in der Weimarer Republik und antisemitischen Schuldzuschreibungen.

Verharmlosung kommunistischer Verbrechen

Zwar habe Sinn etwas Richtiges gemeint, als er die Sündenbockmentalität der deutschen Gesellschaft ansprach, jedoch sei man auch heute noch „wie elektrisiert“, wenn Schlagworte wie Juden, Holocaust, Hitler oder Goebbels fielen, sagte der Hamburger Weihbischof dem Kölner Domradio.Wenn daher Deutsche Vergleiche aus jener Zeit heranziehen, müsse das unweigerlich in den falschen Hals geraten.

Jaschke verwies zudem darauf, daß die Verbrechen des Kommunismus und linker Ideologien manchmal entschuldigend oder verharmlosend benannt würden, sagte der in Oberschlesien geborene Bischof. Das habe zur Folge, daß die Diskussion um die Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit sich noch weiter verkrampfe.

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