Regierung bekämpft Fremdenfeindlichkeit am Arbeitsplatz

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Gut 200 Millionen Euro flossen seit 2001 in den „Kampf gegen Rechts“ Foto: Pixelio/Gerd Altmann

BERLIN. Die Bundesregierung fördert über das Programm „Xenos – Integration und Vielfalt“ deutschlandweit 261 Projekte, die sich gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Rechtsextremismus und Diskriminierung in Unternehmen, Schulen und Verwaltungen engagieren. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei hervor.

Demnach wurden bis Ende Mai 832 Förderanträge gestellt, von denen 491 als grundsätzlich förderwürdig eingestuft worden seien. Die meisten Projekte (56) werden in Nordrhein-Westfalen gefördert, gefolgt von Berlin mit 51 Initiativen und Baden-Württemberg (21).

Seit 2001 hat die Bundesregierung rund 200 Millionen Euro für den sogenannten „Kampf gegen Rechts“ bereitgestellt. Erst im vergangenen Jahr hatte Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Mittel deutlich aufgestockt und die Ausgaben um fünf Millionen Euro auf jährlich 24 Millionen Euro erhöht. Anlaß waren die Auseinandersetzungen auf dem Stadtfest im sächsischen Mügeln.

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