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CDU: Schönbohm glaubt nicht an rechte Konkurrenz

Schoenbohm
Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) Foto: CDU

LEIPZIG. Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) erwartet nicht, daß sich angesichts des Erfolges der Linkspartei bei den Landtagswahlen in Hessen, Niedersachsen und Hamburg eine neue demokratische Partei rechts von der Union gründen könnte.

„Viele meinen ja, nachdem die Linkspartei Erfolg gehabt hätte, könnte man das im rechtskonservativen Bereich wiederholen. Das sehe ich aber nicht“, sagte Schönbohm der Leipziger Volkszeitung. Noch habe die CDU die notwendigen Bindungskräfte.

Sorge vor Identitätsverlust

Die Union müsse aber darauf achten, daß sie die Stammkundschaft halten und neue Laufkundschaft hinzugewinne, mahnte der CDU-Politiker. „Wenn wir Laufkundschaft gewinnen und die Stammkundschaft geht, dann haben wir nichts gewonnen.“

Es gebe in der CDU auch Mitglieder und Wähler, die Sorgen hätten, daß die CDU einen Teil ihrer Identität verliere. „Schon jetzt gehen viele Wähler nicht mehr zur Wahl, die sich früher einmal für uns entschieden haben“, sagte Schönbohm.

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