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Zwei Polizisten bewachen den Fundort der Mädchenleiche Foto: picture alliance / MICHAEL GRUBER / APA / picturedesk.com | MICHAEL GRUBER
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Einwanderung
 

Kurz über Ausländerkriminalität: „Brutalität hat es damals so nicht gegeben“

BERLIN. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat vor neuen „Migrationsströmen“ von Afghanistan nach Europa gewarnt. Durch die Einwanderung aus anderen Kulturkreisen sei auch ein Anstieg der Gewaltkriminalität zu beobachten, sagte er der Bild-Zeitung. „Vieles, was es hier an Brutalität gibt, hat es in der Vergangenheit so nicht gegeben.“

Ein Blick in die Kriminalitätsstatistik belege etwa eine „Häufung von sexueller Gewalt gegen Frauen“ durch „gewisse Gruppen“, verdeutlichte Kurz. Ein Beispiel dafür sei der Fall der in Wien getöteten Leonie. Mehrere afghanische Männer hätten das 13jährige Mädchen „unter Drogen gesetzt, vergewaltigt, ermordet und dann wie eine Sache abgelegt“.

Kurz will „kranke Ideologie nicht nach Europa importieren“

Was in Europa mitunter geschehe sei „barbarisch und kaum in Worte zu fassen“. Mittlerweile habe die Gewaltkriminalität eine neue Qualität erreicht.  Dennoch dürfe man nicht alle Migranten über einen Kamm scheren.

Sorge bereite ihm auch der Islamismus, dem durch die Einwanderung aus Afghanistan Einlaß in sein Land gewährt werde. Es kämen dadurch Antisemiten und Menschen, denen die Rechte von Frauen wenig bedeuteten nach Österreich. „Genau diese kranke Ideologie“ wolle er aber nicht „nach Europa importieren“.

Österreich wird weiter nach Afghanistan abschieben

Obwohl Teile Afghanistans in der Hand der Taliban seien, wolle er weiter dorthin abschieben. Die Probleme des Landes würden nicht gelöst, wenn Deutschland und Österreich wie im Jahr 2015 massenhaft Menschen aufnehmen. Stattdessen müsse die Situation vor Ort verbessert werden, betonte der Kanzler.

Selbst in Deutschland zeige sich, daß außer Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) niemand mehr Migranten einlade, sich auf den Weg zu machen, um Sicherheit in der Bundesrepublik zu finden. Die Signale seien vielmehr gegenteilig. (zit)

Zwei Polizisten bewachen den Fundort der Mädchenleiche Foto: picture alliance / MICHAEL GRUBER / APA / picturedesk.com | MICHAEL GRUBER
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