Hunderte Anwohner demonstrierten in Tijuana gegen die Ankunft weiterer Migranten Foto: picture alliance/Amelie Richter/dpa
Grenze zu den USA

Mexiko: Einheimische demonstrieren gegen Migrantenkarawane

TIJUANA. Hunderte Mexikaner haben am Sonntag in Tijuana gegen die Ankunft weiterer Migranten demonstriert. Sie schwenkten mexikanische Flaggen und zogen zur Unterkunft der mittelamerikanischen Auswanderer, die von der Polizei geschützt wurde, meldet die Nachrichtenagentur dpa. Vereinzelt kam es zu Handgreiflichkeiten zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten.

Anwohner beklagen, die Stadt sei nicht in der Lage, die Migranten zu versorgen und die Sicherheitslage verschlechtere sich. Auf Plakaten nannten sie die Ankunft der Menschenmassen eine Invasion.

Weitere Menschenmassen werden erwartet

In der Stadt an der Grenze zu den USA befinden sich derzeit rund 2.500 Migranten aus Honduras, El Salvador und Guatemala, die nach Nordamerika wollen. Weitere 3.000 Menschen werden in den nächsten Tagen erwartet.

In den vergangenen Tagen war es bereits zu Ausschreitungen zwischen Einheimischen und Migranten gekommen. Seit einem Monat ziehen tausende Mittelamerikaner in mehreren Karawanen durch Mexiko, um die USA zu erreichen. (ag)

Hunderte Anwohner demonstrierten in Tijuana gegen die Ankunft weiterer Migranten Foto: picture alliance/Amelie Richter/dpa

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