Katholische_Kommunion_in_den_70ern_Pixelio_Templermeister

Österreich
 

Zahl der katholischen Schüler in Wien nimmt deutlich ab

Katholische_Kommunion_in_den_70ern_Pixelio_Templermeister
Feier der Erstkommunion in den 70er Jahren: Immer weniger römisch-katholische Kinder Foto: Pixelio/Templermeister

WIEN. In Österreich wird künftig nicht mehr an jeder Schule katholischer Religionsunterricht angeboten. Grund dafür ist der demographische Rückgang des einheimischen Bevölkerungsteils.

So sind beispielsweise an der Wiener Volksschule Brigittenau nur noch zwei von zweihundert Schülern römisch-katholisch. Um einen staatlich bezahlten Religionslehrer einzustellen, wären jedoch mindestens drei Schüler notwendig.  

Katholiken werden von Moslems verdrängt

Man beobachte die Entwicklung entspannt, meinte die Leiterin des Schulamtes der Erzdiözese Wien, Christine Mann. „Das ist keine Frage von Gut oder Böse. Das hat einfach damit zu tun, daß Österreicher sich entscheiden, gar kein Kind oder maximal eines zu bekommen, und Menschen aus anderen Kulturen eben mehrere“, sagte sie der Kronenzeitung.

Von den mehr als 200.000 Schülern Wiens sind inzwischen weniger als die Hälfte römisch-katholischen Glaubens. Die zweitgrößte Gruppe mit 35.000 Schülern stellen mittlerweile Kinder aus muslimischen Familien. Daneben gibt es noch 15.000 serbisch-orthodoxe und 7.500 evangelische Schüler. (FA)

Ahriman Verlag
Probeabo JF 2021 Gratis lesen

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat: Unterstützen Sie die JF mit einer Spende.

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen
Hierfür wurden keine ähnlichen Themen gefunden.
aktuelles