Mister Wong

Es gibt Dinge im WorldWideWeb, die sollte man für sich behalten – gute Internetseiten gehören in diesem Sinne definitiv nicht dazu. Das dachte sich auch Christian Clawien, Manager der Onlineagentur construktiv, und startete das Projekt Mister-Wong.de als erstes deutsches Portal für „Social Bookmarking“. Nach dem Vorbild der US-amerikanischen Seite del.icio.us besteht das Konzept darin, daß Internetsurfer einander ihre Lesezeichen (Bookmarks) zugänglich machen. Zwar ist dieses Verzeichnis bei weitem noch nicht so umfangreich wie die etablierten, wegen ihrer geheimgehaltenen Suchalgorithmen jedoch oft kritisierten Suchmaschinen, aber immerhin haben gerade neue Internetangebote hier oft fairere Chancen, auch wirklich gefunden zu werden. Zudem bildet die „Surfmaschine“, wie ihre Betreiber sie titulieren, eine neutralere Ausgangsbasis als die konventionellen Angebote. Ein weiteres und schlagenderes Argument ist, daß Menschen nun eben Informationen intelligenter bewerten können, als eine noch so aufwendige Maschine es je imstande sein wird. Zudem haben die extern abgelegten Lesezeichen den Vorteil, daß sie dem Nutzer überall zur Verfügung stehen, pragmatisiert Euer Erol Stern

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