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Nackter Wahnsinn: „Die Burg“

Immer, wenn man glaubt, es kann nicht mehr schlimmer kommen, setzt ein privater TV-Sender noch einen drauf. „Die Burg – prominent im Kettenhemd“ auf Pro 7 stellte in den vergangenen Tagen an Dämlichkeiten selbst den Container von RTL II in den Schatten. Neben D-Prominenz gab es sogar leibhaftige Adlige wie den Prinzen Frederic von Anhalt zu sehen. Alle zehn ließen sich ins Mittelalter versetzen – allerdings nicht jeder in Samt und Seide. Fünf von ihnen mußten den anderen als „Pöbel“ von früh bis spät zu Diensten stehen. Doch der „Adel“ sollte sich jedoch nicht zu früh freuen. Denn es fanden täglich Duelle statt, und wer verlor, stieg zum „Gesinde“ ab: So hatte jeder Psychologe eine wahre Freude an den Auswüchsen und Tratschereien. Das machte die eigentlich langweilige Sendung interessanter als „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“. Eine wahre Freude für jeden Psychologen Doch leider zog der einzig interessante Typ schon eine Woche vor dem Ende aus der Burg aus. Erst kippte der Prinz dem „Busenwunder“ Tina einen Eimer Wasser über den Kopf, dann pinkelte er in den Badezuber. Als dieses Vergehen den anderen ruchbar wurde, versuchte sich die getroffene Kader Loth zu rächen und schmierte Frederic eine Ladung Preiselbeeren ins Gesicht. Der schlug um sich und traf Kader ins Gesicht. Nachdem ihr einfiel, daß sie sich an eben diesem Ohr hat liften lassen, wurde sie prompt in die Klinik befördert – nicht ohne das Publikum wissen zu lassen, daß sie dem Prinzen am liebsten „dauernd in die Fresse schlagen“ würde. Tröstlich nur, daß der ganze Spuk am vergangenen Montag ein Ende fand! zementieren wird: Die „klassische“ Familie hat ausgedient!

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