Die JF sucht den Super-Zeichner

Die Anhänger der letzten Seite werden sich erinnern: Ende Juni wollte Don Ulf, unser langjähriger Comiczeichner, sich anderen Aufgaben widmen und strich die Segel, weil er einfach keine Zeit mehr entbehren konnte (JF 25/04). Seitdem klafft eine Lücke auf der Seite „Zeitgeist & Medien“. Nach vielem Hin und Her (weil es eben nicht nur Befürworter einer gemalten Geschichte gibt) starteten wir einen Wettbewerb (Aufruf in der Ausgabe JF 31-32/04), der eine Fortsetzung des Comics zur Diskussion stellte – und wir waren sehr überrascht, welche Zeichentalente unter unseren Lesern existieren: Immerhin mehr als ein Dutzend Einsender, die mit dem Bleistift nicht nur Worte und Zahlen zu Papier zu bringen verstehen! Nur: Einigen konnten wir uns in der Redaktion nicht, welcher Comic nun das Vakuum auf der letzten Seite füllen soll. Auch an einen Wechsel im Zweiwochenrhythmus wurde gedacht – so stressen wir niemanden, und es ist ein wenig Abwechslung im Spiel. Da es unter den JF-Redakteuren auch eine hartnäckige Minderheit gibt, die sich gegen jedwede Zeichnung ausspricht, ist auch eine letzte Seite ohne Comic denkbar. Aber wir wollen das nicht allein auf unsere Kappe nehmen. Nun also die Aufforderung an die Leser und gnadenlosen Anhänger oder Gegner von gemalten Dramen: Beteiligt Euch! Die JUNGE FREIHEIT will dabei niemanden mit einer 0137-Nummer ins Boxhorn jagen. Sendet uns lediglich den untenstehenden Coupon zurück und kreuzt Euren Favoriten an. Unter allen Einsendern verlosen wir drei Büchergutscheine im Wert vom je 30 Euro. Die vier Kandidaten: Theon und Siegfried Vorschlag 1: Die Drachenbrüder Theon und Siegfried, die sogar aufwendig in Farbe gezeichnet wurden. Die „Drachenmutter“ ist eine 26jährige Berlinerin, die das Drachenpärchen lustige Abenteuer in der heutigen Zeit erleben lassen möchte. Holzfäller-Hans Vorschlag 2: Holzfäller-Hans. Bei fünf Millionen Arbeitslosen sollte man das schwer arbeitende Volk nicht vergessen. Holzhans und Kumpane sind eine Erfindung eines 33jährigen Diplom-Sozialpädagogen aus Frankfurt an der Oder. Karl und Seubert Vorschlag 3: Die „Freaks“ Karl und Seubert, die als Normalos an den alltäglichen Dingen zu scheitern drohen. Ausgedacht und gezeichnet werden sie von einem 18jährigen Abiturienten aus dem Frankenland, der bald Grafik und Design studieren möchte. Gunther, Horst, Thorsten, Kalle Vorschlag 4: Mal eine „rechte WG“ gefällig? Christoph Gasser und Leo Stein aus Bern in der Schweiz hatten schon länger mit dem Gedanken gespielt, einen etwas anderen Comic mit endlich mal rechten Helden zu machen. Gar keinen Comic Vorschlag 5: Es soll ja Leute geben, die überhaupt nicht auf gezeichnete Witze stehen und die letze Seite lieber mit großen Bildern gestalten würden.

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