Markus Krall Freiheit oder Untergang

 

Hood.de

Derzeit ist ebay ja in aller Munde. Folglich ist es mal an der Zeit, eine gute Alternative vorzustellen. Von einem Kollegen einer größeren Computerzeitung bekam ich kürzlich im Rahmen eines Interviews den Tip, mir doch einmal das Auktionshaus Hood.de anzuschauen. Da ich vom Handling und Angebot bei Ricardo.de etwas enttäuscht war, setzte ich wenig Hoffnung in diesen Vorschlag. Dennoch nahm ich die Seite unter die Lupe. Grundgedanke ist, soviel sei vorweg verraten, den Mitgliedern kostenlose Auktionen zu ermöglichen. Betreiber Ryan Hood – unschwer erkennbar auch Namensgeber – finanziert diesen Marktplatz durch Kooperationen mit anderen, sagen wir mal kommerzielleren Dienstleistern und vornehmlich durch Werbung. Logisch, denn ein Kaufmann tut nichts umsonst, steigen unisono Auswahl und Einnahmen mit wachsender Popularität. Doch schon jetzt ist Hood.de nach eigener Aussage zweitgrößter deutscher Online-Auktionator, gleich nach Marktführer ebay. Es sind zur Zeit circa 750.000 Angebote eingestellt. Die Aufmachung wirkt etwas weniger professionell als bei ebay, ist jedoch vom Aufbau stark an den Marktführer angelehnt, was zudem die Eingewöhnung erleichtert. Etwas nervig empfinde ich jedoch das Werbefensterchen, daß sich allerorten öffnet; tröstend allerdings ist, daß selbiges auch für die Einsparung von Gebühren und Provisionen sorgt. Auch hier gibt es nützliche Progrämmchen, mit denen der Nutzer seine Offerten offline gestalten und verwalten kann. Fazit: Eine gelungene Alternative, ganz im Sinne des Maskottchens Robin Hood, urteilt Euer EROL STERN

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