Harald Glööckler, Modedesigner

Wo möchten Sie jetzt am liebsten sein? Auf einer Südseeinsel in einem Luxushotel verwöhnt und umhegt und umsorgt. Wofür lassen Sie alles stehen und liegen? Für einen Freund und Menschen, der in Not und Bedrängnis ist. Was bedeutet Heimat für Sie? Im Moment gar nichts. Für mich ist dieses Gerede um Heimat zu romantisch, irgendwie wie Courth’s Maler. Was ist Ihnen wichtig im Leben? Zu leben und nicht nur die Zeit abzusitzen. Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben? Sie haben alles falsch gemacht, was man falsch machen kann im Leben, und haben sich damit mehr bestraft als mich. Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt? „Anastasia“. Welche Musik mögen Sie? Moderne und klassische, das kommt auf meine Stimmung an, also von Caballe über Mercury bis Marilyn Manson. Welches Ereignis ist für die Welt das einschneidendste gewesen? Diese Frage müssen Sie Gott stellen. Was möchten Sie verändern? Alles ist Veränderung immer und ständig, nichts bleibt in seinem gleichen Zustand – und das ist auch gut so. Woran glauben Sie? Nicht das Leben begrenzt uns – wir begrenzen das Leben durch unsere Zweifel. Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben? Daß wir alle eins sind und nicht getrennt voneinander. Welche Bedeutung hat der Tod für Sie? Er ist das große Finale. Harald Glööckler , 38, ist Modemacher und Gründer von „Pompöös“. Er erhielt 2003 den Kulturpreis der B.Z.

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