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Dosenpfand

Ausnahmsweise – es wird auch so bald nicht mehr vorkommen – möchte ich an dieser Stelle einmal politisch werden. Wer meine Kolumne verfolgt, wird jedoch ahnen, daß ich nicht zu sehr in die Tiefe gehe. Jedoch sollte mal das leidige Thema Dosenpfand, von der Mehrheit des Volkes in Dutzenden Internetumfragen eindeutig abgelehnt, positiv beleuchtet werden. Da ist zum Beispiel die Werbung für einen gewissen Jürgen T. Dieser Mann hat (für jeden Hobbypsychoanalytiker wie mich) offensichtlich starke psychische Probleme (der Blick!), die er durch die öffentliche Aufmerksamkeit zu therapieren sucht. Er könnte seine (ratet mal, durch wen bezahlte) Arbeitszeit ja auch auf der Couch eines (ratet mal, durch wen bezahlten) Seelenklempners verbringen. So hat er eine Aufgabe und gerät nicht auf die schiefe Bahn. Auch lenkt er von wesentlich gravierenderen Problemen unseres Landes ab, wodurch auch ein gewisser Gerhard S. Rückendeckung für irgendeine Agenda, die er erst noch zu Ende denken muß, erhält. Doch auch der gemeine Bürger erfährt Ablenkung von der wirtschaftlichen Hoffnungslosigkeit des Alltags. So haben sich ein paar junge Menschen Gedanken gemacht, was man mit Dosenpfand-Marken tun kann, die man von Reisen in andere Bundesländer, in die man vorerst nicht wieder fährt, zwangsweise mitschleppen mußte. So wurde kurzerhand unter pfandboerse.de.vu eine Internettauschbörse gegründet; beeindruckend fand ich vor allem die Rubrik Fotos! Fehlt nur noch ein Toilettenpapierpfand, resigniert Euer EROL STERN

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