Chemtrails und Mondlandung

YouTube will mit Wikipedia Verschwörungstheorien bekämpfen

AUSTIN. YouTube-Chefin Susan Wojcicki hat Maßnahmen gegen Verschwörungstheorien auf der Videoplattform angekündigt. „Wenn es sich um ein Video handelt, in dem es um eine Verschwörungstheorie geht, blenden wir direkt daneben Informationen von Wikipedia über das Ereignis ein“, sagte sie laut ARD-„Tagesschau“ auf der South-by-Southwest-Konferenz im texanischen Austin.

Bei den Verschwörungstheorien orientiere sich das zu Google gehörende Unternehmen an einer Liste, die das Internetlexikon Wikipedia herausgegeben hat. Die Wikipedia-Einblendung solle allerdings nur bei Videos erscheinen, die stark kommentiert oder verlinkt werden, erläuterte Wojcicki.

Keine offizielle Partnerschaft mit Wikipedia

Beliebte Verschwörungstheorien befaßten sich etwa mit Chemtrails oder der Landung auf dem Mond im Jahr 1969. „Es gibt im Netz klare Informationen über die ‘Apollo’-Landungen. Wir bieten jetzt zusätzliche Infos an, die Leute können diese Videos nach wie vor ansehen, ihnen stehen jetzt aber weitere Informationen zur Verfügung.“

Die Wikimedia-Stiftung, die Wikipedia verantwortet, teilte unterdessen mit, daß es sich nicht um eine offizielle Partnerschaft handle. Jeder könne sich der Informationen auf dem Netzlexikon bedienen. (ls)

YouTube-Chefin Susan Wojcicki Foto: picture alliance / AP Photo

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