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Kritik an Multikulti
 

Englischer Fernsehsender feuert Produzenten wegen Kritik an Multikulti

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Palace of Westminster in London Foto: Pixelio/Hartmut910

LONDON. Der englische Fernsehsender ITV1 hat den Produzenten der erfolgreichen Krimi-Reihe „Inspector Barnaby“, Brian True-May, entlassen, weil er in der Serie keine ethnischen Minderheiten zeigen will. 

True-May hatte in einem Interview mit der Fernsehzeitschrift Radio Times gesagt, die Serie würde mit Ausländern nicht funktionieren: „Wir zeigen ganz einfach keine ethnischen Minderheiten, weil es dann kein englisches Dorf mehr wäre. (…) Wir sind die letzte Bastion des Englischen und ich möchte, daß das so bleibt.“

Sender zeigt sich „schockiert“

Offenbar habe man mit diesem Konzept erfolgreich ein bestimmtes Publikum angesprochen. Es gäbe deshalb keinen Grund dieses nun zu ändern. Er ärgere sich, daß man in der südenglischen Stadt Slough, die nach London den höchsten Ausländeranteil im Vereinigten Königreich besitzt, heute keinen einzigen Weißen mehr sehe. 

Der Sender ITV1 reagierte umgehend auf die Äußerungen des Produzenten. Ein Sprecher sagte: „Wir sind schockiert über die persönlichen Kommentare und möchten versichern, daß diese in keiner Weise von irgendjemandem bei ITV1 geteilt werden.“ Als Konsequenz habe man eine Untersuchung angeordnet und True-May bis auf weiteres suspendiert. 

„Inspector Barnaby“ wird in mehr als 200 Ländern ausgestrahlt und ist in Deutschland in unregelmäßigen Abständen im ZDF zu sehen. Die nächste Folge wird am kommenden Sonntag um 22 Uhr ausgestrahlt. (ho)

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