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Babys auf einer Neugeborenenstation (Symbolbild) Foto: picture alliance / ZB
Immer weniger Kinder

Zahl der Geburten in Deutschland sinkt

WIESBADEN. Die Zahl der in Deutschland geborenen Kinder ist im vergangenen Jahr gesunken. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, gab es 2019 rund 778.100 Geburten. Das waren 9.400 weniger als 2018. Die Geburtenziffer lag damit bei 1,54 Kindern je Frau. Ein Jahr zuvor hatte sie noch 1,57 Kinder pro Frau betragen.

„Bei den Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit war 2019 die Geburtenziffer mit 1,43 Kindern je Frau nur geringfügig niedriger als 2018 (1,45 Kinder je Frau). Bei den Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit sank sie von 2,12 auf 2,06 Kinder je Frau“, gab die Behörde weiter bekannt.

Frauen bei Erstgeburt immer älter

Zudem verfestige sich die Tendenz, daß Frauen ihr erstes Kind immer später im Leben bekommen. 2019 waren Mütter bei der Erstgeburt durchschnittlich 30,1 Jahre alt. Zehn Jahre zuvor hatte das Durchschnittsalter bei der Geburt des ersten Kindes noch bei 28,8 Jahren gelegen. „Bei der Geburt des zweiten Kindes waren Mütter im Jahr 2019 durchschnittlich 32,2 Jahre und beim dritten Kind 33,2 Jahre alt.“

Im deutschlandweiten Vergleich waren Frauen in Hamburg mit 31,2 Jahren bei der Geburt ihres ersten Kindes am ältesten und in Sachsen-Anhalt mit 28,9 Jahren am jüngsten. In Bremen und Niedersachsen war zudem die Geburtenhäufigkeit mit 1,6 Kindern je Frau am höchsten. Schlußlicht war dagegen Berlin mit 1,41 Kindern je Frau. (krk)

Babys auf einer Neugeborenenstation (Symbolbild) Foto: picture alliance / ZB

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