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Wegen verstorbenem Mädchen: Serbischer Großclan bedroht Chefarzt der Kölner Uniklinik

Wegen verstorbenem Mädchen: Serbischer Großclan bedroht Chefarzt der Kölner Uniklinik

Wegen verstorbenem Mädchen: Serbischer Großclan bedroht Chefarzt der Kölner Uniklinik

Uniklinik
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Uniklinik Köln Foto: picture alliance/Geisler-Fotopress
Wegen verstorbenem Mädchen
 

Serbischer Großclan bedroht Chefarzt der Kölner Uniklinik

Mitglieder eines serbischen Großclans haben in Köln dem Chefarzt der Uniklinik mit dem Tod gedroht. Etwa 200 Mitglieder der Großfamilie rückten vor dem Krankenhaus an, nachdem ein sechs Jahre altes Mädchen gestorben war. Die Klinik mußte die Polizei rufen.
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KÖLN. Mitglieder eines serbischen Großclans haben in Köln dem Chefarzt der Uniklinik mit dem Tod gedroht. Etwa 200 Mitglieder der Großfamilie rückten am vergangenen Freitag vor dem Krankenhaus an und bedrohten den Chefarzt, wie am Montag bekannt wurde.

Anlaß war der Tod eines sechs Jahre alten Mädchens der serbischen Familie. Dieses war zum wiederholten Mal wegen eines angeborenen Herzfehlers operiert worden. Nach dem Eingriff kam es jedoch zu Komplikationen, das Mädchen starb. Die aufgebrachten Angehörigen machten daraufhin den Chefarzt dafür verantwortlich, der jedoch nicht für die Operation verantwortlich war.

Serben-Clan will Untersuchung abwarten

Die Uniklinik rief daraufhin die Polizei. „Wir haben regelmäßig mit Menschen in schicksalhaften Ausnahmesituationen zu tun, die schnell emotional werden können. Dafür haben wir Verständnis. In diesem Extremfall wurden jedoch Grenzen überschritten und wir hatten keine andere Wahl, als umgehend die Polizei einzuschalten“, sagte ein Kliniksprecher dem Kölner Express. Laut Bild-Zeitung wurde Anzeige wegen Bedrohung gegen den Vater des Mädchens gestellt. Die Polizei habe zudem eine Gefährderansprache vorgenommen.

Die Leiche des Kindes soll nun obduziert werden. Die serbische Großfamilie wolle laut Express nach eigenen Angaben die Untersuchungen abwarten. (krk)

Uniklinik Köln Foto: picture alliance/Geisler-Fotopress
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