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Erstaufführung am Donnerstag: Linksextreme G20-Krawalle kommen an Neuköllner Oper

Erstaufführung am Donnerstag: Linksextreme G20-Krawalle kommen an Neuköllner Oper

Erstaufführung am Donnerstag: Linksextreme G20-Krawalle kommen an Neuköllner Oper

„Welcome to Hell“-Demo
„Welcome to Hell“-Demo
„Welcome to Hell“-Demo: Die Kulisse, vor der sich große Weltkonflikte abspielen Foto: dpa
Erstaufführung am Donnerstag
 

Linksextreme G20-Krawalle kommen an Neuköllner Oper

Die linksextreme „Welcome to Hell“-Demonstration kommt in Berlin als Musical auf die Bühne. Am Donnerstag findet in der Neukölln Oper die Erstaufführung des Musicals „Welcome to Hell“ statt. Das Stück befaßt sich mit den Krawallen rund um den G20-Gipfel vergangenes Jahr in Hamburg. Regisseur und Autor Peter Lund will das Werk allerdings auch in einem größeren Kontext gefaßt sehen.
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BERLIN. Die linksextreme „Welcome to Hell“-Demonstration kommt in Berlin als Musical auf die Bühne. Am Donnerstag findet in der Neukölln Oper die Erstaufführung des Stücks „Welcome to Hell“ statt. Das Stück befaßt sich mit den Krawallen rund um den G20-Gipfel vergangenes Jahr in Hamburg. Regisseur und Autor Peter Lund will das Werk allerdings auch in einem größeren Kontext gefaßt sehen.

„Die Grundsache war die Feststellung, daß die Grenzen wieder hochgehen“, sagte der 52jährige der Nachrichtenagentur dpa. Beispiele dafür seien das „America First“-Motto von US-Präsident Donald Trump oder die Abschottungsbestrebungen der EU. Der G20-Gipfel biete die Kulisse, vor der sich große Weltkonflikte abspielten.

Die Welt zerfalle wieder

Das Musical ist eine Koproduktion der Neuköllner Oper und der Berliner Universität der Künste. Lund zufolge, der das Fach „Musical“ lehrt, habe bei ihm und den Studenten das Gefühl vorgeherrscht, daß die „Welt wieder zerfalle“. Weltweit würden Verteilungskonflikte wieder deutlich heftiger ausgetragen. „Das ist meins, das kriegst du nicht und wenn du kommst, schieß ich dich tot“, sei mittlerweile wieder das herrschende Credo.

Der Streit über diese Entwicklungen sei beim Gipfel in Hamburg explodiert, meinte Lund. Der Titel des Stücks erinnert an die gleichnamige linksradikale Demonstration in Hamburg, bei der Teilnehmer zunächst auf die Polizei losgegangen waren und im Anschluß ganze Straßenzüge verwüstet hatten.

Die Handlung drehe sich um das Zusammentreffen eines jungen, radikalen Anarchisten und eines traumatisierten Polizisten, der sich von der Politik im Stich gelassen fühlt. Am Ende stelle sich die Frage, ob ein Schuß falle oder nicht, erklärte Lund. (ls)

„Welcome to Hell“-Demo: Die Kulisse, vor der sich große Weltkonflikte abspielen Foto: dpa
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