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Europäische Union
 

SPD und Grüne wollen Rassismus mit Sport bekämpfen

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Sport-Ruderboot: Künftig durch die Europäische Union gefördert? Foto: Pixelio/Christoph Aron

BERLIN. Die Bundestagsfraktionen von SPD und den Grünen haben die Regierung dazu aufgefordert, sich für die Finanzierung eines EU-Sportförderprogramms einzusetzen.

Nach Vorstellungen der Sozialdemokraten soll damit unter anderem ein Beitrag „bei der Bekämpfung von Gewalt und Rassismus im Sport“ geleistet werden. Ähnlich sieht es die Grünen-Fraktion, die einen Schwerpunkt bei der „Prävention und Bekämpfung von Rassismus, Homophobie und Gewalt im Sport“ setzen möchte.

„Klimaneutrale“ Sportveranstaltungen

So soll „eine europäische Konferenz zum Thema Rassismus, Homophobie und Gewalt im Sport“ organisiert werden, die sich „mit allen Facetten“ der Thematik beschäftigt. Auch sollen „Forschungsvorhaben“ und „grenzüberschreitende Netzwerke“ unterstützt werden. Besonders sollen auch Projekte gefördert werden, „die sich der Integration von Frauen und Mädchen, speziell aus Familien mit Migrationshintergrund, durch den Sport einsetzen“.

Auch den Umweltschutz will die Grünen-Partei berücksichtigen und fordert Maßnahmen, „die auf ein umweltgerechtes öffentliches Auftragswesen“ zielen: „Die EU soll sich dafür einsetzen, daß Sportgroßveranstaltungen in den Mitgliedstaaten nur noch klimaneutral ausgerichtet werden und sie dabei mit geeigneten Maßnahmen unterstützen.“ (FA)

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