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Niedersachsen
 

Hannoversche Landeskirche gründet Initiative gegen Rechtsextremismus

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Altar: „Christinnen und Christen sind zu einem deutlichen Zeugnis gegen NS-Verherrlichung aufgerufen“ Foto: Pixelio/siepmannh

HANNOVER. Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover will in diesem Jahr eine Initiative „Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ gründen. 

Damit sollen die „Aktiven, die sich in Kirchengemeinden und lokalen Bündnissen gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Verherrlichung der NS-Geschichte engagieren“, besser vernetzt werden, sagte der Friedensbeauftragte der Landeskirche, Klaus Burckhardt.

Die größte evangelische Landeskirche folgt damit dem Beispiel der sächsischen Landeskirche. In Dresden wurde zudem im Februar dieses Jahres eine „Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ (BAGKR) gegründet. 

Gottesdienst gegen Rechtsextremismus geplant

„Christinnen und Christen aller Konfessionen sind zu einem deutlichen Zeugnis gegen die neonazistische Geschichtsfälschung und NS-Verherrlichung aufgerufen“, stellte der hannoversche Pfarrer Burckhardt fest.

Daher wolle die evangelische Kirche auch am kommenden Samstag einen ökumenischen Gottesdienst gegen Rechtsextremismus im niedersächsischen Bad Nenndorf feiern.

In dem Kurort soll an diesem Tag eine Demonstration sogenannter „Freier Nationalisten“ stattfinden. (vo)

> Vom Teufel geritten: Die evangelische Kirche bläst zur Jagd auf Rechtextremisten

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