Ein Symbol Preußens

Symbole sind Sinnbilder, sie stehen für Inhalte. Genau zu wissen, wofür sie stehen, ist Voraussetzung dafür, darüber entscheiden zu können, ob sie traditionswürdig sind, also eine Idee und eine moralischen Wert vertreten, der uns Orientierungshilfe für Gegenwart und Zukunft sein kann.“

Mit diesen Worten leitete der Journalist Karl Feldmeyer in seiner Eigenschaft als Stiftungsrat der Stiftung Preußisches Kulturerbe (SPKE) im September vorigen Jahres eine Podiumsdiskussion zum Thema „Symbolbedeutung der Potsdamer Garnisonkirche“ ein. Teilnehmer dieser als „Brandenburgisches Gespräch 2008“ firmierenden Diskussion waren neben Feldmeyer die Historiker Michael Wolffsohn (München) und Laurenz Demps (Berlin) sowie Generalleutnant a. D. Werner von Scheven (Potsdam). Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Stiftungsratsvorsitzenden Max Klaar, der im Anschluß an die Podiumsdiskussion auch über die Arbeit der SPKE berichtete.

Podiumsgespräch und Rechenschaftsbericht sind jetzt von der Stiftung in einer Broschüre dokumentiert und damit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Darüber hinaus enthält die 48seitige Broschüre weitere Informationen über die Stiftungsarbeit, darunter eine Übersicht über die seit 2003 finanziell geförderten Projekte.

Die Stiftung Preußisches Kulturerbe, vormals Traditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel, widmet sich unter anderem der Erhaltung und Wiederherstellung preußischer Baudenkmäler in Berlin und der Mark Brandenburg. Insbesondere wirbt sie für die Wiedererichtung der Potsdamer Garnisonkirche als Denkmal und Symbol des christlichen Preußen. Die finanzielle Rücklage dafür beträgt zur Zeit etwa sechs Millionen Euro.  

Weitere Informationen:  SPKE, Rheinallee 55, 53173 Bonn, Tel. 0228 / 36 82-2 (Mo. bis Do. 10 bis 15 Uhr), Internet: www.preussisches-kulturerbe.de

Spendenkonto: 60 00 10 33 04, Berliner Effektenbank, BLZ 101 106 00. Spenden sind steuerabzugsfähig.

Foto:  Eduard Gärtner, Garnisonkirche Potsdam, 1840: Wiederaufbau

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