Verteidigerin Frankreichs

Die französische Schauspielerin und engagierte Tierschützerin Brigitte Bardot ist von einem Gericht wegen „extremer Kritik am Islam“ (O-Ton ARD-Tagesschau) zu einer Geldstrafe von 5.000 Euro verurteilt worden. Klage und Urteil bezogen sich auf verschiedene Textstellen ihres Buches „Ein Ruf aus der Stille“ (Langen Müller, München, JF 20/04). In dem Kapitel „Bartholomäusnacht“ wendet sich B.B. beispielsweise gegen eine „Islamisierung Frankreichs“ und „eine gefährliche, unkontrollierte Unterwanderung“ und nennt das islamische Opferfest Aid-el-Kabir „ein grausames Gemetzel, ein Grauen ohnegleichen!“ Tatsächlich ist es an diesem Tag bei Frankreichs Muslimen üblich, an den Straßenrändern ihrer Wohnviertel, in den Höfen von Wohnblöcken, in Treppenhäusern oder auf Feldern Schafe und Lämmer zu schächten, das heißt ohne Betäubung zu schlachten und deren Häute, Knochen und blutige Köpfe anschließend bestenfalls in Abfalleimern oder Müllcontainern zu entsorgen. Daß dergleichen bei Tierschützern auf Abscheu und breite Ablehnung stößt, ist kaum verwunderlich. Zudem ist es illegal, wird jedoch stillschweigend geduldet. Auch in Frankreich will sich niemand gern dem Vorwurf der „Ausländerfeindlichkeit“ aussetzen. Bardots „extreme Kritik“ richtet sich jedoch auch gegen die – in französischen Medien euphemistisch als „Jugendliche“ bezeichneten – Banden junger arabischer Einwanderer aus Nordafrika, die in den Vorstädten der französischen Großstädte „die Bevölkerung terrorisieren, junge Mädchen vergewaltigen, Pitbulls zu Killern drillen, die Polizei verspotten“. Islamisten, die Terroranschläge verüben wie in New York oder Moskau nennt sie – politisch äußerst unkorrekt – „teuflische Menschen“. Ein Rundumschlag ist ihre durchaus berechtigte Kritik dennoch nicht, die Obszönität einer Oriana Fallaci mit ihrem blindwütigen Haß auf Muslime ist Brigitte Bardot völlig fremd. Ihr geht es allein um die kulturelle Identität Frankreichs, die sie durch fremde Einflüsse von innen und außen bedroht sieht, und um den Schutz der wehr- und rechtlosen Tiere als unserer Mitgeschöpfe, denen sie sich verpflichtet fühlt. Die jetzt verhängte Geldstrafe gegen Brigitte Bardot ist nicht die erste und wird gewiß auch nicht die letzte sein. Das Ziel, sie in den finanziellen Ruin zu treiben, haben ihre Gegner, linke „Menschenrechts“-Lobbyisten und deren muslimische Klientel, inzwischen fast erreicht. Ihre Anzeigen gegen die organisierte Tierquälerei des illegalen Schächtens brachten der Schauspielerin astronomisch hohe Geldstrafen ein, die sie zudem auch noch an jene zahlen mußte, die diese grausamen Bräuche fördern und unterstützen. Wer also etwas über die Fragwürdigkeit französischer – und nicht nur französischer – Justizurteile zu den Sitten und inakzeptablen Praktiken integrationsunwilliger Zuwanderer erfahren will, wird in den Urteilen gegen Brigitte Bardot wertvolle Aufschlüsse finden. Foto: Brigitte Bardot verläßt am 11. Februar 2004 eine Pariser Moschee

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