Vorhang auf für Kaisers Wochenrückblick Foto: picture alliance/imageBROKER / JF-Montage
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Corona-Wahnsinn, Weißen-Diskriminierung, SPD gegen Grüne
 

Kaisers royaler Wochenrückblick

Der staatliche Corona-Wahnsinn geht weiter. Der Bundestag hat in dieser Woche die sogenannte Notlage ein weiteres Mal verlängert. Das heißt: Unser Leben bleibt fortlaufend in der Hand der Regierung, die uns unsere Freiheit und jedes Fitzelchen von Normalität nach Lust und Laune zuteilen oder auch komplett verweigern kann. Die Macht der scheidenden Kanzlerin reicht durch die erneute Ausdehnung des Ausnahmezustands sogar über ihre offizielle Amtszeit hinaus.

Gleich um drei weitere Monate – also bis Ende November – hat die große Vorsitzende die Zeit der Unfreiheit ausdehnen lassen. Aber nicht nur das. Auch wer den ständigen Gängelungen durch die Obrigkeit in Deutschland entgehen möchte beziehungsweise vielleicht die letzten verbliebenen Teile des Föderalismus nutzen will, um sich zumindest innerhalb der „Deutschen Dogmatischen Republik“ irgendwohin zu bewegen, wo es zumindest ein bißchen mehr Freiheit gibt als anderswo, wird dem langen Arm der Zwangsneurotikerin in der engen Kostümjacke möglicherweise bald nicht mehr entgehen können.

Zug nach Nirgendwo

Merkel, die laut dem Journalisten und Berlin-Experten Robin Alexander selbst eine derart panische Angst vor dem Corona-Virus hat, daß sie sogar ihren eigenen Dienstwagen austauschen ließ, nachdem sie sich selbst den Anteil der im Auto umherschwirrenden Aerosole ausgerechnet hat, will die berüchtigte 3-G-Regel jetzt nämlich auch auf Züge ausweiten.

Demnach sollen künftig nur noch Geimpfte, Genesene oder Getestete mit der Bahn fahren dürfen. Wer sich nicht impfen lassen will, einfach nur gesund ist oder schlicht keine Lust auf die staatlich verordneten Gesundheitstests hat, könnte gemäß der geplanten neuen Verordnung, die auch für Inlandsflüge gelten soll, dann erst mal gar nicht mehr mit der Bahn verreisen und im Zweifel nicht einmal mehr zu seiner eigenen Arbeitsstelle kommen.

Diskriminierung mit Ausgrenzung bekämpfen

Auch die hiesige „Woke Culture“ rast weiterhin mit Höchstgeschwindigkeit Richtung totalem Wahnsinn. Vor allem in Sachen antiweißem Rassismus lassen die Verfechter der Neuinterpretation der sozialen Gerechtigkeit inzwischen alle Masken und Hemmungen fallen. Der „Referent_innenrat“ (AStA) der Humboldt-Universität Berlin hat dieser Tage eine Stellenausschreibung veröffentlicht, in der „weiße Menschen“ ausdrücklich darum gebeten werden, „von einer Bewerbung für diese Beratungsstelle abzusehen.“

Bei der so rassistisch ausgeschriebenen „Beratungsstelle“ handelt es sich ausgerechnet um den Posten eines Antidiskriminierungsberaters. Die offenkundige Diskrepanz, die sich hier auftut, scheinen die AStA-Verantwortlichen nicht zu sehen. Im Gegenteil. In der Anzeige erklären sie: Der Berater soll „einen Raum“ schaffen, „in dem sich Betroffene von rassistischer Diskriminierung wohlfühlen und ihre Erfahrungen teilen.“

Dies gelinge am besten, „wenn der_die Berater_in Schwarz oder als People of Color positioniert“ sei. Mit anderen Worten: Die Studenten wollen Diskriminierung mit Diskriminierung bekämpfen und glauben in ihrem linksideologischen Wahn tatsächlich, daß sie Rassismus und Ausgrenzung am besten dadurch entgegenwirken könnten, daß sie nochmal mit Schmackes an der gesellschaftlichen Spaltungsspirale drehen.

SPD vs. Grüne

Auch wenn Berlin in dieser Woche wieder seine ungebrochene Stellung als Hauptstadt der Bekloppten verteidigt hat, bewies ein SPD-Jungpolitiker aus Hessen, daß geistige Umnachtung nicht zwangsläufig eine Frage des Standorts sein muß. Liban Farah, stellvertretender Vorsitzender der Jusos Hessen-Nord, warf auf Twitter ausgerechnet den Grünen Rassismus vor.

Nicht etwa auf Grund deren gewohnheitsmäßigem Gehetze gegen alte weiße Männer; das wäre zu nachvollziehbar und realitätsnah für einen Linken seiner Generation. Sondern weil in deren aktuellem Werbevideo – einer peinlichen, im Netz verspotteten Gesangsnummer aus der Kategorie „Jeder blamiert sich so gut er kann“ – nach seinem Geschmack zu viele Weiße auftraten.

Zu weiß und zu proletarisch

„Weißes Bildungsbürgertum, weiße Lehrerin, weißer Mann (!) der Fleisch grillt, Studierende“, so die merklich angewiderte Aufzählung des Jungsozialisten. Die vermeintlich zu wenigen Menschen mit Migrationshintergrund, die in dem Clip zu sehen sind, waren dem jungen Vertreter der einstigen Arbeiterpartei obendrein auch noch zu proletarisch. Denn weiter hieß es in seinem Tweet: „Ach ja und ein Schwarzer der gerade ne Ausbildung macht (natürlich Handwerk) und ein PoC der Fußball spielt (?).“

Wieder einmal zeigt sich: Du bist niemals „woke“ genug, als daß deine mangelnde Sensibilität nicht irgendeinem Genossen den Schlaf rauben könnte.

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