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Problemfall Schweiz

Als Deutscher in der Schweiz habe ich inzwischen einen Horror bei politischen Diskussionen, vor allem dann, wenn mein Heimatland zur Sprache kommt. Bei den Themen deutsche Steuern und Sozialabgaben, Guido Westerwelle, Müllsortierung oder Opel fragen mich die lieben Eidgenossen regelmäßig, warum sich die Deutschen denn das alles gefallen lassen. Eine Antwort spare ich mir meistens, da ich es selber meist nicht verstehe.

Allerdings durfte ich letzte Woche aus den Schweizer Medien erfahren, daß meine lieben Gastgeber sich zunehmend der deutschen Mentalität annähern. Seit 2006 sitzt in Genf der Menschenrechtsrat der UNO. Das Gremium hat 47 Vertreter, die alle aus Ländern kommen müssen, die höchste moralische Standards vertreten. Was darunter zu verstehen ist, zeigt die Zusammensetzung.

Ganz eigenes Verständnis von Demokratie

Dort sind unter anderem die lupenreinen Demokraten aus Rußland vertreten, die Religionstoleranzler aus Saudi Arabien und natürlich Vertreter der Vorzeigedemokratien Kuba und China. Nicht fehlen dürfen auch eine ganze Reihe schwarzafrikanischer Staaten, die jeweils ihr ganz eigenes Verständnis von Demokratie pflegen. Dieses famose Gremium erstellt regelmäßig Berichte über Länder, in denen einiges nicht richtig läuft.

Einen prominenten Platz nimmt auch die Schweiz darin ein. Die Abstimmung über das Minarettverbot, Polizeikräfte, die gegenüber Ausländern durchgreifen und die Aufbewahrung des Militärgewehrs zu Hause führt dazu, daß es massive Kritik an der Menschenrechtssituation in der Schweiz gibt. Die Schweizer freuen sich natürlich nicht über die prominente Rüge ihres Fehlverhaltens, fragen sie sich doch, was die Schußwaffe zu Hause mit den Menschenrechten zu tun hat?

Jährlich vier Millionen Euro

Lustigerweise finanziert die Schweiz dieses Uno-Gremium fleißig mit. Das Magazin Die Weltwoche hat nachgerechnet, daß pro Jahr rund vier Millionen Euro vom Schweizer Steuerzahler an das Gremium fließen. Es ist doch beruhigend. Frei nach Erich Kästner gilt inzwischen auch für die Schweiz: Nur die dümmsten Kälber finanzieren ihre Schlächter selber!

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